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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-42_Finalisten_fuer_Realisierungswettbewerb_am_Kulturforum_Berlin_4769992.html

20.06.2016

Was tun zwischen Mies und Scharoun?

42 Finalisten für Realisierungswettbewerb am Kulturforum Berlin


Jetzt geht es los. Die Auslobungsunterlagen werden noch im Juni verschickt und die 42 Finalisten haben bis Mitte September Zeit, ihre Entwürfe in Plänen und Modellen abzugeben. Das kontrovers diskutierte Wettbewerbsverfahren um das Museum des 20. Jahrhunderts am Berliner Kulturforum geht in die letzte Runde. Für den Realisierungswettbewerb wurden jetzt 42 Teams aus Architekten und Landschaftsarchitekten ausgewählt. Diese Zahl setzt sich zusammen aus: 10 Preisträgern des Ideenwettbewerbs – junge, weitestgehend unbekannte Büros mit frischen Ideen, 13 eingeladene Büros – die üblichen Verdächtigen – und 19 Büros, die sich im Teilnahmewettbewerb qualifiziert haben.

Wer wird es tun zwischen Mies und Scharoun? Die Liste der Finalisten im Überblick.

Die lokale Expertise
Zirka ein Drittel der ausgewählten Büros haben ihren Sitz in Berlin. Diese Büros hätten den Heimvorteil: Arga16, Barkow Leibinger, Bruno Fioretti Marquez, David Chipperfield, Max Dudler, gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Grüntuch Ernst Planungs-GmbH, Heinle, Wischer und Partner, Sauerbruch Hutton, Staab Architekten, TOPOTEK 1. Davon haben sich drei Teams – das bisher unbekannte Arga16, das etablierte Großbüro Heinle, Wischer und Partner und die Landschaftsarchitekten TOPOTEK 1 – über den Ideenwettbewerb qualifiziert.

Die Nicht-Europäer
Der Großteil der Büros sitzt in Europa. Lediglich sechs Büros haben ihren Sitz in Amerika und Asien: Sou Fujimoto Architects (Tokio), REX Architecture PC (New York), Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / SANAA (Tokio), Shenzhen Huahui Design Co.,Ltd. Nanshan (Shenzhen), SO-IL (New York), Riken Yamamoto & Field Shop Co., Ltd. (Yokohama).

Die Ausgezeichneten
Zahlreiche der qualifizierten Büros sind Preisträger renommierter Auszeichnungen für Leistungen auf dem Gebiet der Architektur. Folgende Architekten und Architektinnen, die mit ihren Büros zum Realisierungswettbewerb zugelassen wurden, sind mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet: Rem Koolhaas vom Office for Metropolitan Architecture (2000), Herzog & de Meuron (2001), Zaha Hadid Limited (2004) und Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / SANAA (2010).

Der Nachwuchs
Ihr Erfolg scheint leider fast unmöglich, doch hier sind die – gemessen am Büroalter – jüngsten Büros, die es in das Finale geschafft haben: Arga16 (Berlin), Beatriz Alés + Elena Zaera (Castelló), BAROZZI / VEIGA (Barcelona), CHOE HACKH / NETTER ARCHITEKTEN (Frankfurt am Main), SO-IL (New York). Beatriz Alés machte 2014 ihren Abschluss an der Polytechnic School of Catalonia (ETSAB-UPC), Elena Zaera 2015 an der gleichen Universität. Beide studierten Auslandssemester in Berlin. Fabian Scholz von Arga16 wurde 2012 an der TU Berlin das Diplom verliehen. Bis auf das 2008 von Florian Idenburg und Jing Liu gegründete New Yorker Büro SO-IL haben sich alle Newcomer über den Ideenwettbewerb qualifiziert. Jing Liu (Jahrgang 1980) lehrt seit 2009 an der Columbia University. Florian Idenburg (Jahrgang 1975) war bei SANAA hauptverantwortlich für deren New Museum of Contemporary Art in New York.

Die vollständige Liste der 42 qualifizierten Büros gibt es hier. (df)


Zum Thema:

www.wbw-m20.de


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