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04.11.2015

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Taoyuan Airport Terminal 3

1. Preis für Rogers Stirk Harbour + Partners


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Rogers Stirk Harbour + Partners (London) gewinnen gemeinsam mit den Ingenieuren von CECI (Taipeh) den Wettbewerb für das dritte Terminal des internationalen Flughafens Taoyuan in Taiwan. Das Team konnte sich gegen UNStudio/Ben van Berkel und Foster + Partners durchsetzen. Die Rangfolge der Preisträger:

  • 1. Preis: Rogers Stirk Harbour + Partners
  • 2. Preis: UNStudio/Ben van Berkel
  • 3. Preis: Foster + Partners

Taoyuan liegt etwa 30 Kilometer westlich von Taipeh, der Hauptstadt der Republik China auf Taiwan. Da der im Stadtbereich liegende Flughafen Taipeh Songshan nicht expandieren, und damit nicht auf steigende Fluggastzahlen reagieren kann, wurde in den 1970er Jahren der Taoyuan Flughafen gebaut und seitdem bereits einmal um ein Terminal erweitert. Das neue Terminal drei von Rogers wird nach seiner Fertigstellung 2020 zusätzliche 45 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen können.

Nach fast 30 Jahren Erfahrung mit Flughafengebäuden dieser Größe – in RSHP’s Portfolio befinden sich das Terminal fünf des Londoner Flughafens Heathrow oder das Terminal vier des Madrider Flughafens Barajas – meint Richard Rogers, dass der moderne Flughafen die für Veränderung am anfälligste Gebäudetypologie ist. Die Architekten formulieren folglich die Fähigkeit des Gebäudes zukünftige Neuerungen zu adaptieren und gleichzeitig die Integrität des Ursprungsentwurfs zu erhalten als Triebkraft des Projekts.

Ausschlaggebend für den Zuschlag war die Übersetzung dieses Konzepts in ein architektonisches Element. Die Architekten konzipieren unter dem Hartschalendach eine „weiche“, dynamische Decke, welche die Maßstäblichkeit von Räumen unter ihr verändern kann. Wie das genau funktioniert, wird allerdings nicht weiter erklärt und bleibt auf den Bildern verborgen. Effiziente Erschließung, einfache Orientierung und kurze Transferzeiten für Anschlussflüge waren weitere Qualitäten, welche die Jury unter dem Vorsitz von Chu-Joe Hsia lobte.

Kurze Wege, intuitive Wegfindung und wenige Höhenwechsel wurden auch beim Entwurf von UNStudio und Bio-Architecture Formosana (Taipeh) positiv angemerkt. Mit ihrer Idee des „place making“ – der Konzeption kleiner Mikroklimas, durch Tageslicht, Feuchtigkeit, Temperatur und Luftströme definierter Zonen – wollten sie die oft für die Gebäudetypologie des Flughafens charakteristische „exzessive und monotone Verwendung von Raum“ infrage stellen. (df)


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1. Preis: Rogers Stirk Harbour + Partners

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2. Preis: UNStudio

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3. Preis: Foster + Partners

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