https://www.baunetz.de/herstellernews/Wo_Datenstroeme_zu_Design_werden_7152223.html

Profil

JetBrains, München 

Im Westen Münchens ist der sprichwörtliche rote Faden gelb - und er führt mitten in den ersten deutschen Bürositz des Softwareentwicklers JetBrains. Das multinationale Unternehmen hat in der bayrischen Metropole ein neues Bürogebäude bezogen. Auf mehr als 3.500 Quadratmetern ist hier ein dynamisches und zugleich natürliches Arbeitsumfeld für rund 130 Mitarbeiter entstanden. Auch dank Linoleum von Forbo, das in schlichter Betonoptik mit orangen Akzenten und als Wegweiser in knalligem Gelb eingesetzt wurde - als Beginn jenes Fadens, der als symbolischer Datenstrom Besucher vom Eingang zum futuristischen Empfangstresen geleitet.
 
Dynamische Linienführung
Das Unternehmen JetBrains mit Büros in Europa und den USA entwickelt Software zur Automatisierung und Optimierung digitaler Prozesse. Dieses Arbeitsfeld spiegelt sich in der Innenarchitektur des Münchner Gebäudes wider: Eine klare Formensprache mit dynamischer Linienführung symbolisiert Datenströmen. Immer wiederkehrende Wandgrafiken verbinden dabei die Stockwerke, auf denen eine große Cafeteria, eine Barista-Bar, Lounges, Büro- und Meetingräume sowie ein Veranstaltung- und ein Fitnessbereich entstanden sind. Auf den Flächen gibt es immer wieder Rückzugsorte für die Mitarbeiter, um verschiedenen Arbeitsweisen und wechselnden Bedürfnissen entgegen zu kommen.
 
Natürliche Materialien
Innenarchitektin Sophie Green hat dabei eine natürlich-futuristische Stimmung - „Natural Futuristic Mood“ - angestrebt. Ihr Büro legt gemeinhin großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Auch deswegen wurde CO2-neutral produziertes Forbo Linoleum für den Boden ausgewählt. Denn Marmoleum-Bahnenware besteht aus bis zu 98 Prozent natürlichen Rohstoffen wie Leinöl, Holz- und Kalksteinmehl sowie Jute. Ein Großteil (73%) davon ist schnell nachwachsend und bindet während des Wachstums mehr Kohlendioxid als insgesamt durch den Herstellungsprozess freigesetzt wird. Zudem produziert Forbo ausschließlich mit Ökostrom aus erneuerbaren Energien und verwertet alle recycelten Produktionsabfälle wieder.
Aber nicht nur mit seiner positiven Ökobilanz passt Linoleum ins JetBrains-Gebäude auch optisch fügt sich das grau-orange „Marmoleum Concrete“ perfekt ins Gestaltungskonzept. Denn statt in Bahnen wurde der Belag von der Münchner Norkauer GmbH in 58 unterschiedlich großen Einzelelementen verlegt mit bewusst akzentuierten Schweißnähten - passend zur Formensprache von Tresen, Decke und Möbeln. Sophie Green nennt das Ergebnis ein „harmonisches Splitterspiel“.