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Digitaler Assistent von Warema

Um die EU-Klimaschutzziele bis 2030 erreichen zu können, muss der Energieverbrauch für Heizung und Kühlung in Wohngebäuden deutlich reduziert werden. Gerade ein hochwertiger Sonnenschutz kann dabei sehr viel bewirken. Und: Die Anschaffung für eine energiewirksame Sanierung und Renovierung wird staatlich im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt. Sonnenschutzexperte Warema unterstützt mit einem digitalen Förderassistenten bei der Antragstellung.
 
Europäische Gebäude sind im Durchschnitt wenig energieeffizient. Deshalb will die EU die Renovierungsquote innerhalb der nächsten zehn Jahre verdoppeln. Energie soll eingespart und Treibhausgas-Emissionen reduziert werden. Bis 2030 soll so der Energieverbrauch für Heizung und Kühlung um 18 Prozent sinken. Dieses Ziel ließe sich sogar um einen Prozentpunkt mehr[1] dadurch erreichen, wenn 75 Prozent aller eingebauten Fenster einen verstellbaren Sonnenschutz besäßen.
 
Das sind förderfähige Sonnenschutzprodukte
An dieser Stelle setzt das Teilprogramm BEG EM (Einzelmaßnahmen) an. Es fördert den Ersatz oder erstmaligen Einbau von außenliegenden Sonnenschutzanlagen mit optimierter Tageslichtversorgung. Das sind motorisierte außenliegende Sonnenschutzprodukte, die effektiv die übermäßige Aufheizung von Wohn- oder Nichtwohngebäuden verhindern. Voraussetzung dafür ist, dass sie verfahrbar sind und die Sonneneinstrahlung entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen optimieren.
 
„Eine effiziente Verschattung schützt im Sommer vor Überhitzung und minimiert somit die Notwendigkeit von Klimageräten, während sie im Winter Sonnenenergie in den Raum lenkt und nachts die Fenster zusätzlich gegen Kälte dämmt“, erklärt Christian Steinberg, Vorstand Global Market bei Warema. „Somit bietet sie das ganze Jahr über Vorteile für nachhaltiges Wohnen. Die BEG Förderung wird damit hoffentlich nicht nur zur Renovierungswelle beitragen, sondern sie zeigt einmal mehr, wie groß die Bedeutung eines professionellen Sonnenschutzes für die Energieeffizienz von Gebäuden ist.“
 
Gefördert wird aber nicht jede Form der Verschattung. Zu den Bedingungen, die der förderfähige Sonnenschutz erfüllen muss, gehören die außenliegende Position vor einem Fenster oder einer verglasten Tür, die individuelle Verstellbarkeit und der Motorantrieb. Darüber hinaus muss der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach DIN 4108-2 erbracht werden.
 
Warema Produkte, welche die Anforderungen erfüllen, sind Raffstoren beziehungsweise Außenjalousien, Rollläden, Fenster-Markisen sowie die Steuerungen.
 
Einsparungen in Höhe von 20 Prozent
Mit dem Angebot der BEG ist also jetzt der ideale Zeitpunkt, um in Sonnenschutz zu investieren. Denn nicht nur die Heiz- und Kühlkosten werden langfristig gesenkt, sondern auch die Wohnqualität wird durch ein angenehmes Raumklima erhöht. BAFA und KfW fördern mit der BEG EM 20 Prozent der Investitionssumme für sommerlichen Wärmeschutz. Die Mindestinvestitionssumme, die auch verschiedene Maßnahmen wie zum Beispiel Sonnenschutz und Fenster kombinieren kann, beträgt 2.000 Euro. Die Höchstgrenze liegt bei 60.000 Euro jährlich pro Wohneinheit. Darüber hinaus gilt für das jeweilige Gebäude: Es muss sich um ein Bestandsgebäude handeln, das mindestens fünf Jahre alt ist und sich in Deutschland befindet. Die Förderung erhalten können Pächter, Eigentümer und Mieter.
 
Aber Vorsicht: Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.
 
In der Regel sieht der Weg so aus, dass die Endkunden mit ihrem Anliegen zum Fachhändler kommen, der sie hinsichtlich des passenden Sonnenschutzes berät und ein Angebot erstellt. Anschließend muss zwingend ein Energieberater eingebunden werden, der den Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes erbringt. Danach kann der Kunde den Antrag stellen und entweder auf die Genehmigung warten oder den Fachhändler umgehend beauftragen. Dieser führt den Auftrag inklusive Montage aus, der Kunde bezahlt und der Energieberater reicht letztlich die Rechnung und einen Zahlungsnachweis beim BAFA ein, das die Fördermittel auszahlt.
Insgesamt werden für die Beantragung und Dokumentation des Renovierungsvorhabens eine technische Projektbeschreibung (TPB) durch einen Energieberater, der Herstellernachweis zum Produktmerkmal „außenliegende Sonnenschutzvorrichtung mit optimierter Tageslichtversorgung“, der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes, vorhabenbezogene Rechnungen, Nachweise über geleistete Zahlungen sowie die Bestätigung vom Energieberater, dass das Vorhaben fachgerecht umgesetzt wurde, benötigt.
 
Digitaler Förderassistent erstellt die notwendigen Unterlagen
Warema möchte Endkunden, Fachpartner und Energieberater dabei unterstützen, bei den Details aller Bedingungen Durchblick zu behalten. Der Digitale Förderassistent fragt zuerst alle notwendigen Daten ab, um die Förderfähigkeit des Projektes zunächst zu bestätigen. In einem zweiten Schritt erstellt er alle erforderlichen Unterlagen und erbringt den ansonsten sehr aufwendigen Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach DIN 4108-2. Zudem honoriert Warema den Einbau seiner subventionierten Sonnenschutzlösungen mit einem Klima Cashback.
 
Wer jetzt die Förderfähigkeit einer energetischen Sanierung checken und Details zum Klima Cashback haben möchte, geht auf www.warema.de/foerderung.