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Im Wohnbereich sind Treppen aus Holz der Klassiker überhaupt. Warum?

1. Nachhaltigkeit: Der ökologische Fußabdruck von Holz überzeugt: Während des Wachstums spalten Bäume das klimaschädliche Kohlendioxid auf und geben reinen Sauerstoff ab. Einen Nachweis für die nachhaltige Forstwirtschaft bietet das PEFC-Zeichen (Pan European Forest Certification Council). Das Pendant für Tropenhölzer ist das FSCE-Zeichen (Forest Stewardship Council), das die Herkunft aus umweltgerechter Waldwirtschaft in Übersee gewährleistet.
 
2. Individualität: Holz hat Charakter. Ob helles Ahornholz, rötliche Buche oder warmbraune Eiche: Jeder Stamm hat seine eigene unverkennbare Maserung. Mit Holz lassen sich nahezu alle Farbtöne realisieren. Im Trend sind vor allem heimische Harthölzer wie Eiche und Esche.
 
3. Langlebigkeit: Eine gut lackierte Holzstufe, die bei Bedarf immer wieder nachgepflegt wird, kann 20 bis 30 Jahre in Gebrauch sein. Aus ökologischen Gründen empfiehlt sich umweltfreundlicher Wasserlack. Alternative bieten sich auch Öle oder Wachse an. Jede Treppenmeister-Konstruktion trägt das CE-Zeichen, welches die Nutzungsgarantie auf 50 Jahre erhöht. Außerdem kontrolliert die TÜV Rheinland LGA Bautechnik GmbH jährlich das beschriebene Qualitätsmanagement-System.
 
4. Gehkomfort und Ruhe: Fußwärme spricht für Holz. Weniger gefragt sind knarrende Stufen. Dazu hat Treppenmeister ein Schallschutz-Paket entwickelt, das Treppen flüsterleise werden lässt. Wichtige Komponenten sind eine schallentkoppelte Verankerungstechnik für Modelle mit Wandwange sowie ein spezielles Schallschutzlager für moderne Holztreppen-Systeme. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit dehnt sich Holz minimal aus, wodurch Verschraubungen an Spannung verlieren und Treppen zu knarren beginnen können. Ideal ist eine Raumtemperatur von 19 bis 24 Grad bei 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit.
 
5. Variabilität: Treppen bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten: offen konzipiert oder mit Setzstufen verschlossene Rückseiten. Geschwungen oder geradlinig. In nahezu jede Nische lässt sich eine Holztreppe einbauen. Vor allem das »System Bucher®« steht für Variabilität: Hier werden die einzelnen Stufen quasi unsichtbar festgehalten, auf der Wandseite durch gummigelagerte Stahlbolzen, auf der Geländerseite durch den Handlauf. Setzstufen sind unnötig. Die Treppe hält trotzdem größtem Druck und Belastung stand.
 
6. Gestalterische Möglichkeiten: Holz überzeugt auch in Verbindung mit Materialien wie Glas und Edelstahl. Treppen aus Esche bieten sich beispielsweise in Kombination mit einem Handlauf aus geschliffenem Edelstahl an. So lassen sich architektonische Verbindungen zum Wohnraum schaffen.
 
7. Einfacher Einbau: Holztreppen können freitragend ohne Unterkonstruktion aus Beton, Stahl oder eventuelles Auffüttern der Rohbeton-Stufen ausgeführt werden. Holztreppen brauchen keinen Stufenbelag, Verputz oder Anstrich.