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Profil

SECURIT – eine Konstante beim Sicherheitsglas geht mit der Zeit Das Einscheibensicherheitsglases „SECURIT“ steht seit der Patentanmeldung in den 1930er Jahren durch Saint-Gobain als Synonym für Sicherheitsglas. Spezialausführungen für unterschiedlichste Anwendungen sowie Anpassungen an Regelwerke bestimmten seither die Weiterentwicklungen.


Saint-Gobain blickt mit dem thermisch vorgespannten Glas SECURIT auf eine außergewöhnliche Tradition und Erfahrung zurück. Mit der Neueinführung des „SECURIT-HF“ reagiert der Hersteller auf Änderungen in den Baurechtlichen Bestimmungen. SECURIT-HF löst die alte Variante SECURIT-H ab und schafft für Planer und Anwender die benötigte Sicherheit gemäß den in Deutschland geltenden Anforderungen an heißgelagertes ESG. Die Nachfrage nach dem Alarmschutzglas „SECURIT-Alarm“ steigt ständig.


Aus „H“ wird „HF“


„HF“ steht für den sogenannten „Heat-Soak-Test“ (Heißlagerungstest) mit Fremdüberwachung. Der Hintergrund: Mit Außerkraftsetzung der Bauregelliste des DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) gibt es kein baurechtlich eingeführtes Sicherheitsglas ESG-H mehr. Dieses wird gemäß der neuen Europäischen DIN EN 14179 ersetzt durch „Heißgelagertes thermisch vorgespanntes Kalknatron Einscheibensicherheitsglas“. Eine Fremdüberwachung des Heißlagerungsprozesses wird hierbei explizit nicht vorgeschrieben. In Deutschland gelten jedoch für monolithisch verbaute ESG-Gläser, deren Oberkante 4 Meter über Verkehrsflächen liegen, nach wie vor erhöhte Anforderungen, insbesondere eine Fremdüberwachung sowie erhöhte Haltezeit der Temperatur von vier statt der europäisch geforderten zwei Stunden. Mit „SECURIT-HF“ wird dem Planer und Verarbeiter ein Glas angeboten, das den in Deutschland geltenden erhöhten Anforderungen entspricht.


Ein ESG-Nischenprodukt wird Standard


Neben all den Sonderausführungen wie Verbundgläsern und speziell beschichteten ESG-Scheiben für zum Beispiel energetische Optimierungen, den konstruktiven Glasbau oder etwa Innenanwendungen rückt in den letzten Jahren zunehmend das „SECURIT-Alarm“ in den Vordergrund: Dieses schützt nahezu unsichtbar zuverlässig vor Einbrüchen. Bei der Herstellung wird dem ESG-Glas über einen Siebdruck eine elektrisch leitende Farbe als Alarmschleife eingebrannt. Da eine ESG-Scheibe im Schadensfall über ihre gesamte Fläche kleinteilig zerbricht, wird auch die Alarmschleife zerstört, der Stromfluss unterbrochen und so der Alarm ausgelöst.Das Bruchbild über die gesamte Fläche ermöglicht die unsichtbare Anordnung der Schleife im Randbereich. Die Durchsicht der Verglasung wird somit nicht gestört.


Insgesamt bietet die Marke „SECURIT“ für alle geplanten Einbausituationen eine passende sowie gegebenenfalls auch baurechtlich abgesicherte Lösung, sobald spezielle Sicherheitsanforderungen gefragt sind. Mit dem aktuellen „SECURIT-HF“ erfüllt Saint-Gobain“ die baurechtlichen Anforderungen, mit SECURIT-Alarm wird eine „Premium-Lösung“ für den Objektschutz angeboten.

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