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Profil

FLEXup OptiSpace von Lindner

FLEXup OptiSpace von Lindner optimiert Büroflächen in Hinsicht auf Hygiene, Nutzerfreundlichkeit und Kapazität. So entstehen Arbeitswelten, die ohne den Verlust von Arbeitsplätzen gleichzeitig wirtschaftlich und sinnstiftend sind.


Das Problem: In Großraumbüros haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Eine gemeinschaftliche Studie der Aalto Universität, des Finnischen Meteorologischen Instituts, des Technischen Forschungszentrums Finnland VTT und der Universität Helsinki ergab, dass sich Aerosole in offenen Flächen bis zu 12 m weit und 3 m hoch verteilen. Open-Space-Flächen im herkömmlichen Sinn sind dementsprechend mit dem 10-Punkte-Maßnahmen-Plan der Bundesregierung für den Arbeitsschutz und auch mit dem gestiegenen Bedürfnis nach Hygiene nur noch sehr eingeschränkt vereinbar.
Welche Alternativen gibt es also? Das Homeoffice kann zwar eine sinnvolle Ergänzung zur Arbeit im Büro bieten, führt jedoch auf Dauer zu Unzufriedenheit: Beschäftigte klagen immer häufiger über Kreativitätsverlust und fehlendes Teamgefühl – laut einer ESET-Studie von 2020 wollen sogar 91 % der Beschäftigten wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Eine Umplanung der Flächen zu Einzelbüros ist dabei aus Kapazitätsgründen oft nicht möglich.


Warum FLEXup OptiSpace? Bei der Planung der Flächen des FLEXup OptiSpace werden Nutzer sowie Hygienemaßnahmen von Anfang an miteinbezogen. Büros können wirtschaftlich und ohne Verlust von Arbeitsplätzen umstrukturiert werden. Auf lange Sicht schafft das Vertrauen und höhere Mitarbeiterzufriedenheit. Bei der workshop- und evaluationsgestützten Planung der Flächen im FLEXup OptiSpace werden unterschiedliche Produkte aus dem breiten Produktportfolio von Lindner genutzt: Die raumhohen Trennwände „LinShield“ aus beschichtetem Metall oder Glas sorgen für die weitgehende Eindämmung der Verbreitung von erregertragenden Aerosolen in der Luft. Sie trennen einzelne Arbeitsplätze voneinander ab und bieten so Abstand ohne Distanz. Über den Hohlboden oder die Decke wird Frischluft zugeführt und die verbrauchte Raumluft auf direktem Weg über die Decke oder Abluftgitter abgeführt. Lindner Heiz- und Kühlsysteme arbeiten primär mit Strahlung. So entstehen besonders wenige Luftverwirbelungen, die die Aerosole im Raum verteilen können. Desinfektionsmittelbeständige Beschichtungen sorgen für leicht zu reinigende Elemente: Die von Lindner eingesetzte Pulverbeschichtung für Metallelemente wurde erfolgreich auf die Parameter biologische Reinigbarkeit sowie chemische und biologische Beständigkeit geprüft. Lindner Oberflächen dienen nachweislich nicht als Nährstoff für Mikroorganismen und sind somit auch für die Verwendung in Hygienebereichen geeignet – der Einsatz ist in Reinräumen bis zur GMP-Reinheitsklasse A möglich. Die Eignung wurde vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) untersucht und in einer Qualifizierungsurkunde bescheinigt.
Mit FLEXup OptiSpace ist das Büro auch in Zukunft der Ankerpunkt für Teamarbeit, Kreativität und sozialen Austausch.