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Neubebauung des Reutlinger Pfenning-Areals - Arbeiten in einer vernetzen Welt

Reutlingen - Raumkonzepte mit Verstand und Esprit sind das Gebot der Stunde für die Arbeitswelt der Zukunft – vor allem, wenn alte Industrieareale, wie das Gelände am Oskar-Kalbfell-Platz in Reutlingen, wiederbelebt werden. Bauherrin des Areals ist die GWG – Wohnungsgesellschaft Reutlingen mbH, die Wohnungen vermietet, aber auch für die Umsetzung stadtplanerischer Konzepte sorgt. Die Gesamtfläche der neu gestalteten Bebauung beträgt 7.882 qm. Für den Hochbau zeigt sich das Architekturbüro Riehle + Assoziierte verantwortlich, für die Gestaltung im Innenraum unter anderen Getto Innenarchitektur.
 
Die Architektur des Pfenning-Areals setzt ein markantes, optisches Zeichen, das Blicke auf sich zieht und Orientierung bietet. Die Klinkerfassade folgt einer langen Tradition in Reutlingen und bietet durch ihre Widerstandsfähigkeit besondere Nachhaltigkeit. Sowohl von außen als auch von innen präsentiert sich der Komplex modern, zukunftsorientiert und nachhaltig.
 
GWG Reutlingen – Büros der Zukunft
Mit ihrem 7-stöckigen Neubau zeigt die GWG Reutlingen, dass sie sich mit modernen Arbeitswelten auseinandersetzt. Durch das detailliert durchdachte Tätigkeitsumfeld motiviert sie die Mitarbeitenden und positioniert sich als attraktiver Arbeitgeber. Im Inneren des Pfenning-Areals wird der „Arbeitsplatzes der Zukunft“ Wirklichkeit. Die Räume vereinen zeitgenössische Parameter wie flexible Raumstrukturen, Ästhetik und Wohlbefinden gekonnt miteinander.
 
Architektonisches Ambiente heißt die Kunden bereits im Empfangsbereich willkommen: Erste Anlaufstelle ist ein scheinbar schwebender Eichentresen. Das Ensemble aus Tresen, dazugehöriger Rückwand und Raumdecke ist als Zitat einer Box zu sehen, die als elementare, kleinste Einheit des Wohnens interpretiert wird. Als intelligente Lösung, die den Mitarbeitenden kürzeste Wege zwischen Empfang und Büros ermöglicht, zeigt sich eine als Wandschrank getarnte Tür hinter dem Tresen. Im großzügigen Wartebereich verkürzen Sitzecken und bespielte Displays die Zeit.
 
Schon im angrenzenden Flur sieht der Besucher bemerkenswerte Features: Was auf den ersten Blick wie eine überdimensionierte Batman-Maske aussieht, entpuppt sich ausgeklappt als Besprechungsbereich – flexibel zu nutzen, platzsparend zu verstauen. Dahinter gelangt der Besucher in einen modernen, mit neuester Technik ausgestatteten Konferenzraum. Modular angelegt, lässt sich der Raum, der etwa 150 Teilnehmer fasst, in bis zu drei kleinere Besprechungszimmer verwandeln. Der Saal bietet, auch dank der durchdachten Materialauswahl, eine hervorragende Akustik.
 
Im Laufe des Projekts entschied sich die GWG Reutlingen für Arbeitsplätze, die flexibel zu nutzen sind. Weder Einzel- noch Großraumbüros wurden geschaffen, sondern offene Strukturen, die in der Regel von Doppelarbeitsplätzen eingenommen werden. Das gehört zum Konzept des Arbeitsplatzes der Zukunft: Die Größe der Teams variiert. Jeder Arbeitsplatz entspricht den aktuellen Anforderungen an Ergonomie und digitales Arbeiten.
 
In den flexiblen Raumstrukturen, die unterschiedliche Möglichkeiten zur Kommunikation bieten, zeigt sich eine neue Unternehmenskultur. Zusammen-Arbeiten ist immer eine Form des Zusammen-Lebens und Erlebens. Dies ist auch in den Eventbereichen, die als Pausenräume dienen, zu spüren. Sie sind unterschiedlichen Themen gewidmet: Ruhe findet der Mitarbeitende im "Alpen-" oder "Waldzimmer" mit Zirbenholz, Abwechslung und sportliche Herausforderung in der „Soccer-Lounge“ mit Torwand und Tischfußball. Von hier aus geht es auch auf die Terrasse, die verschiedene Sitzmöglichkeiten bietet. Jeder Mitarbeitende kann seinen Pausenbereich täglich neu nach persönlichem Wunsch wählen.
 
Mit dieser Gestaltungsweise in den Büro- und Freizeitbereichen zeigt sich die GWG Reutlingen als Arbeitgeber, der die Zukunft im Blick hat. Die Architekten und Innenarchitekten haben als Planer und Ausführende bewiesen, wie die zukünftige Bürowelt schon in der Gegenwart zu leben und zu genießen ist.