https://www.baunetz.de/herstellernews/OPEN_BIM_in_der_Anwendung_Das_Zentrum_fuer_Rhythmische_Sportgymnastik_Moskau_ZRG__6935690.html

Profil

Das Moskauer Architekturbüro CPU Pride plante im integrierten Planungsprozess das Zentrum für Rhythmische Sportgymnastik und wurde im nationalen BIM-Technologiewettbewerb „BIM 2016“ in der Kategorie „BIM-Projekt: Sportstätten“ prämiert. CPU Pride setzen in ihrem Projekt konsequent auf den Open BIM-Ansatz und auch auf die BIM-Planungssoftware ARCHICAD.


Das Unternehmen CPU Pride wurde erst 2013 gegründet. Heute arbeiten hier bereits 60 Fachleute mit langjähriger Erfahrung in der Realisierung großer und technologisch komplexer Gebäude – so wie im Fall des Zentrums für Rhythmische Sportgymnastik. Das ZRG, das sich am Moskauer Olympiastützpunkt Luschniki kurz vor der Fertigstellung befindet, verfügt über 4 000 Sitzplätze und soll für Wettbewerbe und Trainingsveranstaltungen genutzt werden.
 
Die Arbeit mit der digitalen Planungsmethoden BIM ist eine der Kernkompetenzen von Pride. Die BIM-Technologie ermöglicht bei ihrem konsequenten Einsatz einen großen Mehrwert für alle Beteiligten – und das über alle Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg. CPU Pride setzen bei ihrem Projekt in Moskau auf einen offenen, herstellerübergreifenden Datenaustausch (OPEN BIM) via IFC-Format und planen im Projekt modellorientiert mit ARCHICAD und der App BIMx. Im Sinne des OPEN BIM-Ansatzes kamen darüber hinaus weitere Softwarelösungen von anderen Planungspartnern zum Einsatz.
 
Das ZRG ist kurz vor der Fertigstellung und wurde in nur einem BIM-Modell verwaltet. Das Team von Pride arbeitete nach russischen und internationalen Standards bei der BIM-Implementierung. CPU Pride-Partner Nikolai Gordjuschin: „Dank des OPEN BIM-Workflows können die Teilnehmer verschiedene Software nutzen und trotzdem konsistent und professionell arbeiten. Mit dem IFC-BIM-Datenaustausch erreichten die Fachleute ein höheres Niveau der Zusammenarbeit. Auf diese Weise wurden viele Fehler verhindert und die Qualität der Dokumentation war wesentlich höher. BIM ermöglichte es, das Design genau so zu gestalten, wie es von den Architekten geplant und dokumentiert wurde.“