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Profil

Stimmiges Designkonzept bis ins Bad

Nach vier Jahren Bauzeit ist in Hamburg vor wenigen Wochen das Boutique-Hotel Tortue als Teil des Stadthöfe-Quartiers eröffnet worden. Seit dem versprüht es den Charme des Savoir-vivre in der Hansestadt. Diese Lebensfreude ist auch in den Gästebädern des Hotels spürbar. Bei ihrer Einrichtung vertraute die renommierte Interior-Designerin Kate Hume auf die Produkte von Bette und Laufen. Mit Farb- und Formkontrasten und unterschiedlichen Materialien erschuf sie ein architektonisch stimmiges Gesamtkonzept in den geräumigen Marmorbädern.
 
Untergebracht ist das sechsstöckige Luxushotel Tortue Hamburg mit seiner roten Backsteinfassade im denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Amts für Stadtentwicklung (erbaut 1888). Die Idee hinter dem Projekt Stadthöfe, zu dem das Hotel gehört: Der heutigen Zeit etwas von ihrer Schnelllebigkeit nehmen. Der Name Tortue (franz. Schildkröte) spielt dabei auf die Zeit Napoleons an. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts flanierten gut gekleidete Dandys und Bohèmiens durch die Prachtmeilen von Paris und Hamburg und führten Schildkröten an der Leine aus. Die Schildkröten gaben das Tempo vor und standen damals für den puren Luxus, Zeit zu haben.
 
Und diesen Luxus sollen auch die Gäste aus aller Welt im Tortue zelebrieren: Hier finden sie die Muße, um ihre Sinne für das Wesentliche und die Details zu schärfen, in das Leben einzutauchen und neue Perspektiven zu entdecken. Das architektonische Gesamtkonzept dazu stammt von David Chipperfield. Geprägt wird die Architektur des Hotels von Böden aus Mosaikfliesen, gewölbten Fenstern, meterhohen Decken und schmiedeeiserne Detailarbeiten, die besonders gut mit den Fresken des französischen Jugendstilmalers Adrian Karbowsky aus dem Jahr 1910 harmonieren.
 
Für die Umsetzung der historischen Bereiche war das in Hamburg ansässige Architekturbüro Stephen Williams Associates verantwortlich, das die historischen Säulen des ursprünglichen Gebäudes restaurierte und sie in das neue Designkonzept mit einband. Und überall finden sich jetzt Schildkröten-Details – wie beispielsweise die Lampen mit Schildkrötenfuß aus Porzellan.
 
Eigene Stimmung für alle Bereiche des Hotels
Für das Interior Konzept der 126 Zimmer, der Lobby und der Bar bleu zeichnet sich wiederum die britische Interior-Designerin Kate Hume verantwortlich – die Brasserie entstand in Kooperation mit Stephen Williams. Sie hatte auch die Musterwohnungen in der Elbphilharmonie gestaltet und suchte nun für das Boutique-Hotel alle Möbel der Zimmer aus und entwarf sie teilweise sogar selbst.
 
Hume legte beim Interior Design des Tortue Wert darauf, dass jede Ecke des Hotels – dank unterschiedlicher Farbkonzepte und Accessoires aus verschiedensten Design-Epochen – eine eigene Stimmung ausstrahlt. Die modernen und zeitgleich gemütlichen 126 Gästezimmer – davon 114 Doppelzimmer (22 - 35 Quadratmeter), sechs Junior Suiten (40 Quadratmeter), vier Apartment Suiten für längere Aufenthalte (60 Quadratmeter) sowie zwei Suiten mit Balkon (60 - 70 Quadratmeter) – sind warm und behaglich gestaltet. Dabei sind Wände, Böden, Textilien und Einrichtungsgegenstände farblich perfekt aufeinander abgestimmt, die dominierenden Farben Rot, Blau und Violett werden überall im Hotel wieder aufgegriffen.
 
Spiel mit Kontrasten
Um seinen Gedanken nachhängen und abschalten zu können, ist das Badezimmer genau der richtige Ort. Darum wurden die Badezimmer des Hamburger Hotels bewusst so gestaltet, dass auch sie das Gesamtkonzept des Hotels wiederspiegeln: Hier können die Gäste Ruhe und Kontemplation finden, Wellness erleben, sich reinigen und pflegen und Geist und Seele entspannen. Auch die reduzierte Farbgestaltung in den Bädern hilft dabei und lässt zur Ruhe kommen.
 
„Meine Absicht war es, in den Gästezimmern klassische Badezimmer auf eine zeitgemäße Art und Weise zu schaffen“, sagt Kate Hume. Bewusst spielte die Designerin in den Bädern mit Farb- und Formkontrasten. Dominieren in den Hotelzimmern noch intensivere Farben, entschied sich die Designerin in den Marmorbädern für eine reduzierte Farbgestaltung.
 
Bei der Formgebung im Badezimmer treten eckige Formen mit runden in ein wechselvolles Spiel. Rechteckige, großformatige Marmorfliesen und betont eckige Badobjekte prägen das Bild der Bäder im Tortue. Einzelne runde Elemente wie die freistehenden Badewannen, Bad- und Kosmetikspiegel sowie die Waschtischarmaturen lockern das Ambiente auf und sorgen für ein stimmiges Gesamtbild im Bad.
 
Keramik und glasierter Titan-Stahl
Bei den Materialien setzte die Interior Designerin auf Keramik, Marmor und Stahl, und stattete die großzügig und hell gestalteten Bäder mit hochwertigen Badobjekten von Bette, Kartell by Laufen und Zucchetti sowie hauseigenen Kosmetikprodukten aus. „Keramik und Titan-Stahl sind unterschiedliche Materialien – aber mit ähnlichen Vorteilen für die Hotellerie“, erklärt Hotel-Direktorin Anne-Marie Bauer. Denn die auf den ersten Blick so unterschiedlichen Materialien verbindet ein wesentliches Detail: ihre Glasur. „Sie veredelt nicht nur die Oberflächen der Badobjekte, sondern verwandelt sie in reinigungsfreundliche, langlebige, robuste und unproblematische Materialien im Bad“, so Bauer.
 
Bei den Waschtischen entschied sich Kate Hume für die Kollektion Kartell by Laufen (Design: Ludovica + Roberto Palomba), die aus der innovativen Saphirkeramik des Schweizer Badspezialisten Laufen gefertigt werden. Mit ihren schlanken und dennoch robusten Wandungen sowie den engen Eck- und Kantenradien verfeinern die Waschtische die Raumwirkung der Badezimmer erheblich und tragen zu der hochwertigen Atmosphäre bei. „Die Kartell by Laufen Kollektion ist eine moderne Variante des traditionellen Waschtischs“, so Kate Hume.
 
Für den Gast bedeuten die Saphirkeramik-Waschtische aber auch ganz praktischen Komfort, denn er hat dank der dünnen Wandungen mehr nutzbaren Platz im Becken zur Verfügung, als dies bei einem gleichgroßen Waschtisch aus traditioneller Keramik der Fall ist. Zudem haben die Kartell by Laufen Waschtische großzügige keramische Ablageflächen, auf denen Zahnbürste, Kosmetikartikel und alle sonst benötigten Accessoires in Griffweite abgestellt werden können.
 
Ablagefläche sind wichtig für den Gast
Diese haben auch die britische Designerin überzeugt: „Die Ablageflächen sorgen für genügend Platz am Waschtisch. Da ich selbst häufig als Gast im Hotel bin, weiß ich, welche Dinge dem Gast im Hotelbad häufig fehlen und der Ablageplatz am Waschtisch gehört definitiv dazu“, begründet Hume ihre Entscheidung. Auch die Zahnputzbecher, die mit der stilisierten Zeichnung eines Dandys die Thematik des Flaneurs wieder aufgreifen, finden darauf ihren Platz und sind ein Eyecatcher. Wirkungsvoll in Szene gesetzt wird der Waschtisch durch das filigrane, rechteckige Waschtischuntergestell Rack aus der Serie Kartell by Laufen in mattschwarz, das zudem als Handtuchhalter dient.
 
Als nützliche Abstellflächen für den Gast wählte Hume an den Wänden und in den Duschen die schmalen, transparenten Shelfish-Ablagen von Kartell by Laufen. Ihre visuelle Leichtigkeit macht die strapazierfähigen und feuchtigkeitsresistenten Wandkonsolen in rauchgrau im Badezimmer zu einer ganz besonderen Wandkonsole. Passend dazu – ebenfalls in rauchgrau – der Kartell by Laufen Max-Beam Stuhl, der innerhalb und außerhalb der Dusche als Hocker genutzt werden kann.
 
Auch bei den WCs und Urinalen vertraute Hume auf die Keramikkompetenz von Laufen. Für die WCs im ganzen Haus wählte sie den pflegeleichten, spülrandlosen Designklassiker Laufen Pro, für die Gästetoiletten der halböffentlichen Bereiche in den Restaurants fand sie mit dem formschönen, wasserlosen Urinal Lema zudem eine sehr nachhaltige Lösung.
 
Vielfältige Maßvariationen bei den Duschen
Bei den Duschen und Badewannen entschied sich die Interior Designerin für das Material glasierten Titan-Stahl und wählte dazu aus dem Sortiment des Delbrücker Badspezialisten Bette den Duschwannen-Klassiker BetteUltra sowie die Badewannenmodelle BetteLux, BetteOcean und BetteLux Oval Silhouette.
 
Die BetteUltra Duschwannen kombinieren komfortable Nutzung und Reinigung mit einem zeitlosen, eleganten Design in vielfältigen Formaten. Besonders die Maßvielfalt war einer der Gründe, warum sich Kate Hume für dieses Modell entschied: Denn 14 von 60 möglichen Formaten der Duschwannen kommen im Hamburger Hotel zum Einsatz und fügen sich mit ihrer geringen Tiefe harmonisch in die Badgestaltung des Hotels ein. „Noch dazu kommt, dass der Kunden- und Außendienst von Bette bei uns hier in den Niederlanden hervorragend ist. Auch eine Tatsache, die mich bei meiner Entscheidung positiv beeinflusst hat“, erklärt Hume.
 
Exklusive Inszenierung der Badewanne
Die Bäder der Suiten sind ebenfalls in schwarz und weiß gehalten, jedoch weitläufiger und zusätzlich zur Dusche auch mit exklusiven Badewannen ausgestattet. In den beiden größten Suiten setzt die freistehende Badewanne BetteLux Oval Silhouette (Design: Tesseraux + Partner) ein optisches Highlight im Bad. In der 70 Quadratmeter großen Tortue Suite platzierte Kate Hume die weiße Badewanne auf einem Rechteck aus großformatigen, schwarzen Marmorfliesen mittig im Badezimmer – und inszeniert die freistehende BetteLux Oval Silhouette damit wie auf einer Bühne. Mit ihrer organischen Grundform, dem fließenden Innenkörper und den ihren filigranen Außenkanten fügt sich die Badewanne dabei besonders elegant in die großzügigen Marmorbäder ein.
 
In den anderen Suiten setzte Kate Hume ebenfalls Badewannen von Bette ein, allerdings entschied sie sich hier für die Bade-Dusch-Kombination BetteOcean und die Einbauvariante der BetteLux Badewannen. Bade-Dusch-Kombinationen haben sich im Hotelbad sehr bewährt und sind beliebt, da sie auf engstem Raum dem Hotelgast sowohl die Möglichkeit der Dusche als auch der Badewanne bieten. „Auf Wunsch hätten wir für das Hotel Tortue unsere Badewannen natürlich auch auf Maß fertigen können, damit sie beispielsweise passgenau in kleinere Nischen gepasst hätten“, so Sven Rensinghoff, Marketingleiter bei Bette. „Unsere Gäste sind bis dato sehr begeistert von unseren modernen und gleichzeitig klassischen Bädern“, fasst Hoteldirektorin Anne-Marie Bauer die Rückmeldungen der Gäste zu den Bädern des luxuriösen Boutique-Hotels zusammen.