https://www.baunetz.de/herstellernews/Experience_Progress_-_Zukunft_heute_erleben_5530744.html

Schüco auf der BAU 2019

Mit neuer Messestandarchitektur und dem Claim „Experience Progress“ heißt Schüco die Messebesucher in Halle B1 auf dem Stand 301 willkommen. Der Claim ist gleichermaßen Botschaft und Aufruf, neue Produkte und digitale Services in München live zu erleben. Gleichzeitig stellt „Experience Progress“ den Bezug zu Innovationsthemen her, die wichtige Technologieentwicklungen aufgreifen und Antworten auf die Ansprüche der Märkte geben. Dazu gehören die Herausforderungen durch Urbanisierung, Globalisierung und Digitalisierung ebenso wie der Wunsch nach Komfort, Sicherheit, Barrierefreiheit, Gesundheit und Nachhaltigkeit. Präsentiert wird „Die Zukunft des Bauens“ auf dem Schüco Messestand in Form von ganzheitlichen Gebäudehüllen-Lösungen für fortschrittliche Objekt- und Wohnbauten.
 
Gesundheit und Nachhaltigkeit
Dass Nachhaltigkeit bei Schüco kein Trend, sondern eine Haltung ist, spüren Planer, Architekten und Kunden auch während ihres Standbesuches auf der BAU. So verzichtet das Unternehmen auf Printprodukte wie Broschüren und Kataloge und setzt stattdessen auf digitale Medien zur vertiefenden Produkt- und Themenkommunikation. Ein wesentlicher Baustein für den 360 Grad Nachhaltigkeitsansatz von Schüco ist das Cradle to Cradle (C2C) Designkonzept, das für kontinuierliche Materialkreisläufe und Materialien steht, die für Mensch und Umwelt unbedenklich sind. Davon profitieren Planer, Architekten und Bauherren gleichermaßen. Denn ein Produkt mit C2C-Zertifikat steht für unabhängig geprüfte Sicherheit bei der Materialauswahl – und gehört bei Schüco ohne Aufpreis heute schon zum Standard. C2C-Produkte erhalten zusätzliche Punkte in den Gebäudezertifizierungssystemen DGNB und LEED. Darüber hinaus sind Gebäude nach dem C2C-Designprinzip flexibel und umnutzungsfähig konstruiert, da bereits in früher Planungsphase eine mögliche spätere Anpassung berücksichtigt wird. Die Immobilien erfüllen bereits heute die Standards der Zukunft und sind dadurch auch ökonomisch werthaltiger als herkömmliche Gebäude.
 
Bei Schüco sind die meisten Fenster-, Tür- und Fassadensysteme aus Aluminium grundsätzlich C2C-konform. Und mit insgesamt 43 in Silber zertifizierten Systemen bis Ende 2018 ist Schüco mit Abstand Vorreiter bei der Umsetzung des C2C-Prinzips: Alle 29 Fenstersysteme AWS weisen standardmäßig ohne Mehrpreis die silberne Zertifizierung auf. Darüber hinaus stehen 6 Pfosten-Riegel-Systeme FWS, 6 Türsysteme ADS sowie 2 Großlamellen-Sonnenschutzsysteme in Silber zur Wahl. Zu dieser hohen Bewertung tragen neben den beiden Produktbewertungskriterien auch die Ergebnisse der drei unternehmensbezogenen Kriterien (Renewable Energy, Water Stewardship und Social Fairness) bei, die bereits heute den Status Silber bzw. Gold erreichen.
 
Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit
Komfortable, sichere und barrierefrei gestaltete Lebens- und Arbeitsräume sind wichtige Planungs- und Zukunftskriterien für Neubauten und Renovierungen. In diesem Kontext nehmen auch Smart Building Lösungen eine wichtige Rolle ein. Schüco begegnet diesen Anforderungen differenziert nach Wohn- und Objektbau mit ganzheitlichen Lösungen. Darin sind die neuen Produkte, wie beispielsweise das neue Fenstersystem
AWS 75 PD.HI und die Schiebesystem-Plattform ASE 60/80, thematisch eingebunden.
 
1. Schüco Fenstersysteme AWS
Eine Neuerung im Bereich der Fenstersysteme AWS (Aluminium Window System) ist die Null-Niveau-Schwelle, die ab sofort für die Konstruktionen in 70, 75 und 90 mm Bautiefe erhältlich ist.
 
Messebesucher, die raumhohe, bodentiefe Fenstertüren und großzügige Glasflächen bei schmalsten Profilansichten kombinieren möchten, wird das neue Fenstersystem
AWS 75 PD.SI (Panorama Design, Super Insulation) begeistern. Die auf der letzten BAU als Studie vorgestellte Konstruktion wird 2019 in München serienreif gezeigt. Das System lässt Glasgewichte bis 160 kg und maximale Flügelhöhen bis 2,50 m zu und bietet Schlagregendichtigkeit bis 9A. Die Elementansicht wird abgerundet durch die flächenbündige Flügelprofiloptik mit innerer Schattenfuge, der rosettenlosen Griffanbindung und Designgriffen, die auch abschließbar bestellt werden können. Das Fenstersystem AWS 75 PD.SI ist gleichermaßen für Lochfenster und Fensterbänder geeignet und u. a. in die Fassadenkonstruktion FWS 35 PD integrierbar. Einbruchhemmung ist je nach Ausführung bis RC 2 möglich. Lieferbar ist das System ab Januar 2019.
 
2. Schüco Schiebesystem-Plattform ASE 60/80
Mit der Schiebesystem-Plattform ASE 60/80 (Aluminium Sliding Element, 60 und 80 mm Bautiefe) lassen sich aus modularen Systemartikeln architektonisch anspruchsvolle Schiebe- und Hebe-Schiebe-Lösungen fertigen. Das System ASE 60 erreicht einen Wärmedämmwert von Uf 2,2 W/(m2K). Für spezielle Anforderungen bis hin zum Passivhausniveau ist das System ASE 80.HI verfügbar, das Glasstärken bis 60 mm aufnehmen kann. Je nach Ausführungstyp wird Einbruchhemmung bis Widerstandsklasse RC 2 erreicht – ohne Beeinflussung des hochwertigen Designs. Neben der Standard Ausführung beinhaltet die Schiebesystem-Plattform ASE 60/80 eine Design Line mit sehr schlanker Ansicht durch ein Verhakungsprofil in 40 mm Ansichtsbreite. Weiterhin steht eine bodengleiche Design Line Schwelle zur Verfügung. Auf der BAU zeigt das Unternehmen, wie komfortabel und leicht sich ein mit dem mechatronischen TipTronic Beschlag ausgerüstetes Element automatisch bedienen lässt. Die Lösung ist ab Ende 2018 lieferbar.
 
Digitalisation & Fabrication
In diesem Bereich finden Planer, Architekten, Verarbeiter und Bauherren digitale Lösungen für alle Phasen eines Bauprojektes – vom ersten Entwurf bis zum Gebäudebetrieb. Für Planer und Architekten wird beispielsweise die marktoffene und herstellerunabhängige Plattformlösung Plan.One vorgestellt, die Produktinformationen mit dem Planungsprozess vernetzt. Und wie große, mittlere und kleine Metallbaubetriebe ihre Effizienzpotenzale im digitalen Arbeitsumfeld identifizieren und erfolgreich nutzen können, zeigt das Team Schüco Fabrication. Der Kernauftrag dabei: dem Metallbaupartner das Arbeiten durch ein für seine Betriebsgröße optimal aufeinander abgestimmtes Lösungspaket aus Software, Hardware, Services und Daten sowie einem kompletten Angebot für Fertigungsmaschinen zu erleichtern.