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Schulkomplex auf Pfahlgründung: Schöck Sconnex reduziert Wärmebrücken in Hochwasserzone

Am idyllischen Flüsschen Sauer im luxemburgischen Echternach entsteht ein Neubau als Ergänzung zum bereits bestehenden Schulkomplex – hier zeichnet sich ab, wie sich ein spannendes Schulkonzept, hochwertige Ästhetik und eine ökologische Bauweise zu einem besonderen, zukunftsweisenden Schulgebäude verbinden. Auch das tragende Wärmedämmelement Schöck Sconnex trägt durch seinen effizienten Einsatz zur Wirtschaftlichkeit und zum nachhaltigen Charakter des Bauprojektes bei, da es die Stahlbetonwände der Lochfassade im Erdgeschoss direkt auf der Bodenplatte thermisch entkoppelt.
 
Die Umrisse des neuen Schulgebäudes des „Campus scolaire Echternach“ sind schon deutlich zu erkennen: Das Erdgeschoss aus Stahlbeton steht, vier betonierte Treppenhäuser ragen in die Höhe und die ersten Wandelemente aus Holz für die zwei beziehungsweise drei Obergeschosse sind montiert. Dabei haben die Luxemburger Architekten von WW+ aus Esch-sur-Alzette und die Tragwerksplaner SGI Ingénierie S.A. aus Junglinster bereits jetzt eine sehr spezielle bauliche Herausforderung bewältigt: die Gründung des Gebäudes auf 160 Bohrpfählen. Dieses außergewöhnliche Fundament ist dem Fluss in direkter Nachbarschaft geschuldet, der bei extremer Witterung das Gelände flutet.
 
Dämmen bei Hochwasser
Die Bodenplatte „schwebt“ auf einer Höhe von 70 Zentimetern über der 100-jährigen Hochwassermarke über dem Gelände, der Pfahlbau hebt das Gebäude praktisch aus der Hochwasserzone heraus. Für Madlen Hilsamer, die Architekten des Büros WW+, war die Bohrpfahlgründung und die Dämmung dieses Bereichs „eine besondere Herausforderung“. Die vollflächige Unterdeckendämmung der Bodenplatte sowie eine Flankendämmung im Anschlussdetail der Bohrpfähle wurden als zu aufwendig und kostenintensiv beurteilt, da der Arbeitsraum unter dem Gebäude nur schwer zugänglich und die Dämmung der Bohrpfähle nur mit maßangefertigten Sonderteilen möglich gewesen wäre.
 
Thermische Entkopplung durch Sconnex
Die nachhaltige Lösung des Problems bietet Sconnex Typ W von Schöck. Mit diesem Wärmedämmelement konnten die Stahlbetonwände des Erdgeschosses direkt auf der Bodenplatte thermisch entkoppelt und somit die Dämmebene auf die Oberseite der Bodenplatte aus der Hochwasserzone hinausgehoben werden. „Auf diese Weise konnten wir auch viel Wärmedämmung einsparen, denn die Stellen, die im Bauteil entkoppelt werden, müssen außen nicht mehr wärmegedämmt werden“, erklärt die Architektin. Die Wärmebrücken lassen sich mit Sconnex um bis zu 55 Prozent reduzieren, der Transmissionswärmeverlust kann um zehn Prozent gesenkt werden. Dies bewirkt nicht nur, dass Heizenergieverluste reduziert werden, auch die Bildung von Kondensat und daraus resultierender Schimmelpilz kann ausgeschlossen werden.
 
Planungssicherheit garantiert
Bei rund 2.000 Bauvorhaben in Österreich und in der Schweiz wurde Sconnex bis jetzt problemlos angewendet. Für den Schöck Sconnex Typ W besteht aktuell noch keine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Deutschland (DIBt). Eine Anwendung ist nur nach Abklärung mit dem Tragwerksplaner oder einer Zustimmung im Einzelfall über das zuständige Landesbauamt möglich.
 
Bautafel:
Bauherr: Administration Communale de la Ville d’Echternach, Echternach (L)
Architekten: WW+ architektur & management sàrl, Esch-sur-Alzette (L)
in Zusammenarbeit mit atelierPro, Den Haag (NL)
Tragwerksplaner: SGI Ingenieure S. A., Junglinster
Produkt: Schöck Sconnex Typ W
 
Infokasten
Die neue Produktfamilie Schöck Sconnex
Das neue Wärmedämmelement Schöck Sconnex reduziert die Wärmebrücke an Wänden und Stützen und schließt so die letzte große Wärmebrücke in der Gebäudehülle.
Der Stützenanschluss Sconnex Typ P ist vom Passivhaus Institut als Passivhaus-Komponente zertifiziert und vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) zur Dämmung der Wärmebrücke am Stützenkopf zugelassen. Der Sconnex Typ W ist ebenfalls vom Passivhaus Institut als Passivhaus-Komponente zertifiziert und wird auf Geschossdecken beziehungsweise Bodenplatten am Wandfuß oder unterhalb von Geschossdecken am Wandkopf eingesetzt. Für den Schöck Sconnex Typ W besteht aktuell noch keine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Deutschland (DIBt). Eine Anwendung ist nur nach Abklärung mit dem Tragwerksplaner oder einer Zustimmung im Einzelfall über das zuständige Landesbauamt möglich.
Für den Anschluss von Mauerwerkswänden an Geschossdecken und Bodenplatten wiederum bietet das Portfolio der neuen Produktfamilie den Sconnex Typ M, einen energiesparenden Kimmstein.

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