https://www.baunetz.de/herstellernews/ARCHICAD_22_-_Rundum_BIM__5439816.html

Profil

Seit über 30 Jahren unterstützt ARCHICAD mit Innovationen und Prozessoptimierungen den Architekten bei der täglichen Arbeit

GRAPHISOFT®, der BIM-Softwarehersteller für Architekten und Ingenieure, stellt seine Version ARCHICAD 22 vor.  ARCHICAD zeigt seit 1984 immer wieder Innovationen und Prozessoptimierungen, die Architekten bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Und viele Anregungen der Nutzer sind seit der ersten Version in die Programmentwicklung eingeflossen. Release 22 verbessert entscheidend den Entwurfs- und Gestaltungsprozess. Das komplett neu entwickelte Fassaden-Werkzeug ermöglicht es, Fassaden frei zu entwickeln und eigenständige Designs, Muster oder Profile zu gestalten. Die ARCHICAD-typische intuitive Arbeitsweise kommt hier erneut zum Einsatz: während noch am Entwurf gezeichnet wird, erledigt die Software bereits im Hintergrund die Verschneidung der Fassadenelemente und Profile schnell und exakt.
 
Fassaden frei gestaltet
Die GRAPHISOFT-Entwickler, viele von ihnen sind selbst Architekten, haben das bewährte Fassadenwerkzeug für ARCHICAD 22 neu gedacht. Orientiert an der Arbeitsweise des Architekten, lassen sich die Fassaden in 2D sowie 3D entwerfen. Als Basis für die weitere Fassadenplanung wird automatisch parallel eine 2D-Dokumentation mit Profilen und Zuschnitten von der BIM-Software erstellt. Das spart viel Zeit und Koordinierungsaufwand, denn die Planung kann direkt an den Fassadenplaner oder den Metallbauer zur weiteren Bearbeitung übergeben werden. Der Detaillierungsgrad lässt sich außerdem im Planungsverlauf vertiefen – beginnend mit einer einfachen Strichzeichnung über Systemzeichnungen bis hin zur Einzelprofildarstellung. Um die Flexibilität und die Möglichkeiten von Freiformen für die Fassade optimal zu nutzen, ist für ARCHICAD 22 eine Live-Schnittstelle zu den Design-Werkzeugen Grasshopper und Rhino verfügbar. Damit ergeben sich nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bei der Freiform-Fassadengestaltung.
 
Leistungsreserven optimal genutzt
ARCHICAD 22 setzt zudem auf Systemoptimierung und die bestmögliche Nutzung des vorhandenen Rechners. Denn die Datenmengen, die im Planungsprozess zu bewegen sind, werden immer größer. Komplexe Schraffuren oder Oberflächen beispielsweise stellen die Computer immer wieder vor Herausforderungen. Hier schafft die optimale Einbindung von modernen Multikern-CPU (Mehrkernprozessoren) und der GPU-Engine (Grafikkarte) in ARCHICAD 22 enorme Leistungssprünge beim Zeichnungsaufbau am Bildschirm. Darüber hinaus erkennt ARCHICAD dank einer selbst entwickelten „Intelligenz“ den nächsten Arbeitsschritt, nutzt hierfür freie Rechner-Kapazitäten und bereitet ihn im Hintergrund vor.
 
Wände, Unterzüge und Stützen sind frei skalierbar
Der Profile Manager, bereits aus den Vorgängerversionen bekannt, ist im Bereich der Wände, Unterzüge und Stützen umfassend erweitert und mit neuen Funktionalitäten besetzt worden. Alle Profile sind jetzt frei skalier- und anpassbar, unabhängig davon, ob Dimensionen oder Dicken von Schichtaufbauten verändert werden. Das bedeutet eine hohe Flexibilität beim Einsatz der Elemente, denn bisher musste jedes Bauelement nach einer Modifikation als neues Element einzeln abgelegt und aufwendig verwaltet werden.
 
Eigenschaften mit Berechnungen verbinden
Mit der neuen Eigenschafts-Funktion lassen sich neue Eigenschaften oder Eigenschaftswerte, aus anderen Parametern berechnen. Möglich ist das mit Formeln, wie sie aus jedem Programm für Tabellenkalkulation bekannt sind. So lassen sich zum Beispiel aus dem Geschoss, der Raumnummer und der Objekt-ID einer Tür eine neue Türnummer erstellen oder die Oberkante des Fertigfußbodens zum Projektnullpegel berechnen. Ebenso ist es möglich, einen Richtpreis pro Kubikmeter festzulegen und zur internen Berechnung das Volumen aus einem Morph zu nutzen.
 
Für mehr Informationen zu allen Neuerungen der Version ARCHICAD 22 besuchen Sie:
www.graphisoft.de/archicad
www.graphisoft.at/archicad