transient space – Urban Entertainment Center 2.o, Berlin, Alexanderplatz Platz 1

Florian Öttl / Technische Universität Berlin
Das Leben wird immer stärker und in immer komplexerer Form durch Technik bestimmt. Umgekehrt werden technische Neuerungen auf immer raffiniertere Art und Weise „biologischer“: smart materials, intuitive Benutzung oder adaptive und evolutionäre Entwurfs- und Gebäudestrategien bestimmen immer stärker heutige Architektur.
Das Projekt transformiert die am Alexanderplatz in Berlin vorgefundene räumliche und programmatische Situation und erweitert durch die gewonnene Information der Analyse die scheinbar schon festgeschriebene Performation des Ortes.

Im Sinne Walter Benjamins wurde in einem ersten Schritt mit Hilfe einer Videokamera das Alltägliche erforscht: Durch Großaufnahmen, Zeitlupe, Führung des Objektivs, etc. wurde auf der einen Seite „die Einsicht in die Zwangsläufigkeiten vermehrt, von denen unser Dasein regiert wird“, um auf der anderen Seite einen „ungeheuren und ungeahnten Spielraum“ zu finden.

Campus Masters Wettbewerb


3, 2004

Facts

Hochschule:
Technische Universität Berlin

Lehrstuhl:
Prof. Nathalie de Vries

Präsentation:
Juli 2004

Rubrik:
Experimentelle Entwürfe

Software:
Im weiteren Entwurfsprozess wurden - nun mit zeitgenössischer, zeitbasierender, digitaler Computertechnik - Beziehungen, Korrespondenzen und Überschneidungen im (24 Stunden) Zeitverlauf zwischen den räumlichen und funktionalen Begebenheiten untersucht, um letztendlich vorhandene Infrastruktur und unterschiedliche Programmatik (Entertainment Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Büroflächen, Wohnen,...) in z.T. temporären, räumlichen Hybridsituationen in einen Gebäudeentwurf zu integrieren. Das Ziel war, auf den unbeständigen und sich ständig verändernden Ort Alexanderplatz zu reagieren und weniger Benutzungs- und Funktionsmuster vorzuschreiben. Zum Einsatz kam folgende Software: Maya, Rhinoceros, Photoshop, Illustrator

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