"Palast der Republik" und Schlossplatz Platz 1

Sandra Weidner, Ralph Hengst / Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
Das Thema wurde als hochschulübergreifendes Gemeinschaftsprojekt bearbeitet.

Berlin ist sehr stark durch seine wechselvolle Geschichte geprägt. So kann man beim Durchqueren der Stadt 500 Jahre gebaute Geschichte erleben. Sehr fragwürdig ist jedoch der heutige Umgang mit Geschichte. Sie scheint beliebig austauschbar. Geschichte ist nicht wiederholbar, sie kann nur fortgeführt werden. Der Schlossplatz mit dem "Palast der Republik" befindet sich in der Mitte Berlins und stellt einen sehr bedeutenden Punkt in der Stadt dar. Genau an dieser Stelle verläuft die bauliche Grenze unserer jüngsten Geschichte zwischen Ost und West. Doch diese Grenze kann in ihr Gegenteil umgekehrt werden und die Funktion der Verbindung und Überwindung der Stadtteilung übernehmen.
Bildungsstätte und Forum, Kultur und Vergnügen, Möglichkeitsräume und Seminare sollen den Schlossplatz und den Palast der Republik prägen. Dem Palast der Republik gegenüber stellt sich als Gegenspieler ein neues Gebäude, das Ministerium für "Einwanderung". Zwischen den Baumassen brechen aus dem leeren Platz die Schollen des "Hauses der Geschichte". Brüche in der Geschichte und Aufbruch zugleich werden hier deutlich.

Campus Masters Wettbewerb


1, 2002

Facts

Hochschule:
Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

Lehrstuhl:
Lehrgebiet Entwerfen, Baukonstruktion, Prof. Franz Göger

Präsentation:
Juli 2001

Rubrik:
Städtebau

Software:
Das gesamte Diplom wurde von Beginn an mit Unterstützung des Computers entwickelt. Es wurden dabei sämtliche Pläne, Layouts, Druckvorbereitungen, Bildbearbeitungen, Renderings, Bildcollagen, etc. mit diversen Programmen erstellt: ArchiCAD, Plotmaker, Photoshop, Illustrator, QuarkXPress

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