Ruderclub Achterdiek

Jan Niklas Menke / Jade Hochschule Oldenburg
Das Bootshaus des Post SV Oldenburg ist schon seit vielen Jahren Treffpunkt für Ruderer und jedwede Sportler der verschiedenen Sportabteilungen des Vereins. Die besondere Lage zwischen dem durch Schiffe befahrenen Küstenkanal und der für den Wassersport schiffsfreien Hunte gibt Anreiz diesen Ort nicht nur die ca. 800 Mitglieder des Vereins zur Verfügung zu stellen, sondern durch ein Café auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Maritime Umfeld und die Nähe zum Naturschutzgebiet östlich der Hunte ist bislang schon Anzugspunkt für viele Oldenburgerinnen und Oldenburger. Außerdem entsteht durch den Verleih von Stand-up Paddel Boards eine noch stärkere Frequentierung, für die durch das neue Bootshaus neuer Raum geschaffen werden soll.

Auf der schmalen Landzunge gelegen begegnet man in seiner neuen Gestalt einem langgestreckten Riegel, dessen Klarheit sich nicht nur in seiner Form sondern auch in der Materialität widerspiegelt. Während der langgezogene Riegel durch seine Linearität die Form des schmalen Grundstücks aufgreift, passt sich auch die Holzfassade der natürlichen Umgebung an.

Aufgeteilt in drei Bereiche, besteht das Gebäude aus einem Hauptbereich in Holzmassivbauweise dem sich beidseitig zwei Kaltbereiche in Skelettbauweise anfügen. Durch die Leichtigkeit dieser Konstruktion wird der 66m lange Riegel in seiner Gestalt aufgelockert.
 
Der Hauptkörper beinhaltet die Aufenthaltsräume wie Café/Bistro und SUP Verleih mit Umkleiden und Clubraum für die Ruderer und ist daher als ‚Warmbereich’ in Massivbauweise geplant. Die Gastronomie und der Bereich für die Sportler sind durch die Funktionsräume getrennt. Den beiden Bereichen ist jeweils ein eigener Eingang zugeordnet.

Vom Café führt eine Treppe ins 1. Obergeschoss zum Bistro. Betritt man das Gebäude durch den zweiten Eingang gelangt man zu dem SUP Verleih. Auch hier befindet sich eine Treppe die ins Obergeschoss zu einem Aufenthaltsbereich für die Ruderer führt. Somit sind beide Funktionsbereiche nicht voneinander abhängig. Sind aber dennoch durch den Flur verbunden und gemeinschaftlich Nutzbar.

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Facts

Hochschule:
Jade Hochschule Oldenburg

Lehrstuhl:
Prof. Peter Fank

Präsentation:
16.01.2018

Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Freizeit- und Sportbauten

Software:
ArchiCad, 3ds max, Photoshop, Illustrator

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