Porsche Classic Museum Gmünd Platz 1

Andreas Hampl / Technische Universität Wien
Der Grundgedanke des Entwurfs war es, eine automobile Erlebnisstätte zu schaffen, welche der Dynamik, dem Design und der Funktionalität von Porsche Rechnung trägt. Das zentrale Element des Projekts ist die Spirale. Die Form der Spirale stellt eine Mischung aus Horizontale und Vertikale dar und wird als Symbol der Bewegung betrachtet. Diese Form in ihrer universellen Eigenart kann für die spirituelle Bedeutung des Museums und die in ihm befindlichen Projekte stehen und hat zudem eine hohe repräsentative und symbolische Bedeutung, denn sie besitzt keinen Anfang und kein Ende und kann somit dem „Kosmos“ Porsche Raum geben. Der Baukörper mit seiner elliptischen Grundform und den je um 9,11 Grad verdrehten Ebenen wird als ein eigenständiges, dynamisches Objekt wahrgenommen, das sich für den Betrachter in ständig neuer Form präsentiert und somit den mobilen Charakter des zu präsentierenden Inhaltes verstärkt. Die Spirale als Grundelement entspricht nicht nur der Dynamik des hier präsentierten Automobiles und dieses innovativen Unternehmens, sondern erfüllt auch heute notwendige Funktionen: damit erübrigt sich jede Treppe im gesamten Museum, das ist zudem familienfreundlich und behindertengerecht. Darüber hinaus können die Oldtimer, welche regelmäßig bewegt werden müssen, problemlos hinein und hinaus gefahren oder umgestellt werden. Neben dem klassischen Museumsbetrieb bietet das Gebäude weiters einem Museumsshop, Multimedia-Kino, Seminarräumen und vor allem einer Oldtimerwerkstatt Platz. Hier sollen Profis gemeinsam mit Halb-Profis und ambitionierten Amateuren ihre Restaurierungsarbeiten am eigenen Oldtimer gemeinsam durchführen, Erfahrungsaustausch pflegen und ihre Porsche-Modelle auf Hochglanz bringen. Das Gesamtkonzept stellt ein lebendiges Museum oder eine museale Oldtimer-Werkstatt dar, oder vice versa, je nachdem wo der Besucher seinen Schwerpunkt setzt. Es soll das Erlebnis Porsche mit all seinen Facetten präsentiert werden.

Campus Masters Wettbewerb


1, 2007

Facts

Hochschule:
Technische Universität Wien

Lehrstuhl:
Institut für Hochbau, Prof. Manfred Berthold

Präsentation:
April 2006

Rubrik:
Kulturbauten

Software:
Nemetschek Allplan, Cinema 4D, 3D Studio Max, Photoshop

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