Museum moderner Kunst Dresden

Parallelentwicklungen der Kunst in Deutschland seit 1945

Nguyen, Thu Phuong / Technische Universität Dresden
Die skulpturale Erscheinung des Museums stärkt das durch den Krieg stark verfremdete, fragmentarische Gebiet. Das Museum nimmt die Traufhöhe von den umliegenden Gebäuden an und übernimmt das Motiv Turm wie es häufig in der historischen Altstadt zu sehen ist. Um die Symmetrie des Polizeipräsidiums nicht zu verdecken, ist die Bauflucht des Museums von der Landhausstraße ausgehend zurückgesetzt. Das Grundstück wurde nicht komplett durch das Museum verbaut, sondern es gibt ausreichend Platz für weitere Funktionen (Büroflächen, Ladenflächen oder/und ein Denkmal für die in dem Polizeipräsidium ermordeten Menschen). Es gibt einen Eingang vom Pirnaischen Platz und einen vom Tzschirnerplatz für zwei Besucherströme. Der Platz zwischen dem Museum, dem Polizeipräsidium und dem ergänzenden Gebäude verbindet den Promenadenring mit dem touristischen Weg von der Brühlschen Terrasse und Albertinum. Die neu renovierte Fassade des Polizeipräsidiums wird nicht verdeckt, sondern dient als Kulisse für die Tätigkeit auf dem Platz.

RAUMKONZEPT
Die Erschließung bleibt auf jedem Geschoss an derselben Stelle, während die Ausstellungsräume um die Erschließung ihre Position wechseln. Dadurch ergibt sich ein spannendes Wechselspiel zwischen introvertierten, Kunst dienenden Räumen und großzügigen, mit Sichtbeton komplett verkleideten Räumen. Im Erdgeschoss befinden sich öffentliche Funktionen (Café, Vortragsaal) und Wechselausstellungen. Hier ist das repräsentative Foyer auch für externe Veranstaltungen vorgesehen. Das Café kann außerhalb der  Museumsöffnungszeiten auch separat genutzt werden. Im ersten Obergeschoss nähern sich die Besucher schon durch einen Blick in das Schaudepot und die Restaurierungsräume dem Thema des Museums. Der Besucher kann dadurch ein lebhaftes Museum, das nicht ausschließlich dem pädagogischen Zweck dient, sondern auch der Bewahrung, der Restaurierung und der Forschung, erfahren. Die Ausstellungen sind ab dem zweiten Obergeschoss in zwei Bereiche geteilt, wodurch die Stimmigkeit zwischen dem Raumkonzept und dem Ausstellungskonzept zu erkennen ist.

AUSSTELLUNGSKONZEPT
Das Thema des Museums der deutschen Kunst nach 1945 handelt nicht nur von den Kunstwerken, sondern von dem Existieren von zwei Staaten und ihrer Wiedervereinigung. Daher gibt es zwei Museen an einem Ort: Ein Kunstmuseum und ein Historisches Museum. Die introvertierten „White Cube`s“ dienen der Ausstellung der Kunstwerke und die großen, zu der Stadt in alle Richtung offenen Räume dienen der Ausstellung der Geschichte.

Campus Masters Wettbewerb


März / April 2012

Facts

Hochschule:
Technische Universität Dresden

Lehrstuhl:
Öffentliche Bauten / Prof. Reimann

Präsentation:
8.2.2012



Rubrik:
Kulturbauten

Software:
AutoCad 2011
Sketchup 7
3ds Max 9
Photoshop CS3

Weitersagen


Ergebnis erfahren

Wir informieren dich über den Ausgang des Wettbewerbs per Email oder Facebook