Museum für die Mahon Collection London Platz 1

Philipp Herrich / Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH)
Für die barocke Gemäldesammlung des britischen Kunsthistorikers Mahon sollte ein Museumsbau in London entworfen werden. Die Schwierigkeit der Aufgabe lag darin, dass im Verhältnis zur Größe des Grundstücks (Baulücke) relativ umfangreiche Raumprogramm (Ausstellungsräume, Bibliothek, Cafe, Wechselausstellungen, Studien/Vortragsraum) unterzubringen. Es entstand ein kompakter Baukörper mit speziell auf die Aufgabe und die Sammlung abgestimmten Durchwegungsprinzip. Der Besucher soll keine Strecke zwei Mal gehen müssen, er erlebt einen einmaligen Rundgang durch das Museum, bei dem er am Ende wieder dort ankommt, wo er begonnen hat.
Den Weg, den Mahon gegangen ist, um die Gemälde und Zeichnungen zusammenzutragen, soll der Besucher symbolisch nachempfinden können, noch ehe er auch nur ein Exponat gesehen hat. Der Weg zu den Ausstellungsräumen führt über eine Treppen/Rampenanlage, die dem Graph entspricht, wie die Sammlung im Laufe der Jahre angewachsen ist. Dieser Graph zeichnet sich in der Hauptfassade zu Strasse hin ab, und trägt damit symbolhaft die Einmaligkeit der Aufgabe und des Gebäudes nach außen.

Campus Masters Wettbewerb


3, 2000

Facts

Hochschule:
Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH)

Lehrstuhl:
Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen, Prof. Pepchinski und Prof. Kendel

Präsentation:
Februar 1999

Rubrik:
Kulturbauten

Software:
Sämtliche Zeichnungen sowie das gesamte Planlayout wurden mit AutoCAD 2000 erabeitet, dazu wurde ein 3d-Modell mit 3d Studio MAX erstellt. Die gerenderten Innen- und Außenperspektiven wurden im Photoshop weiterbearbeitet. Weiterhin habe ich mit 3d-Studio eine Kamerafahrt als virtuellen Rundgang durch die Ausstellung animiert.

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