Main Mekka Moschee

Eine Moschee für Frankfurt

Sandra Grimm / Fachhochschule Frankfurt / Main
Situation
Frankfurt beheimatet beeindruckend viele Religionsgemeinschaften, eine der zuletzt sehr stark Gewachsenen ist die der Muslime. Wieder einmal hätte die Stadt die Chance des Fortschritts, diesmal in ihrer gesellschaftlichen im besonderen religiösen Entwicklung.
Während die einen vor einer unsichtbaren Islamisierung warnen, dürfte die wohlgewollte und offensive im mindestens aber aktive und bewusste Integration für alle der bessere Weg sein.

Konzept
Der vorliegende Entwurf zeigt die Anordnung verschiedenster Nutzungen in nur einem Gebäudevolumen. Neben dem Gebetsräumen befinden sich unter anderem außerdem ein Bereich für Tagungen mit Bibliothek, sowie eine Koranschule in dem Kubus.
Da die Moschee für jede Gruppierung des islamischen Glaubens gleichwertig nutzbar sein soll, wurde die Strukturierung, sowie die Erscheinung des Gebäudes auf das wichtigste und gleichzeitig in allen Religionsgemeinschaften grundlegende Element reduziert: die Ausrichtung nach Mekka. Durch die Platzierung des Gebäudes auf dem Platz, die Strukturierung des Platzes selbst, sowie die Anordnung des Gebetsraums im Inneren wird dies durchgängig deutlich.

Mit ihrem äußerlichen Erscheinungsbild, Materialität und Größe, zeigt sich die Moschee ihrer Nutzung und Funktion angemessen, ohne dabei zu versuchen in Konkurrenz mit der, in direkter Nachbarschaft entstehenden, neuen Europäischen Zentralbank zu treten.

Im Inneren kann man durch unterschiedliche Treppen den Kubus in seinem vollständigen Volumen erleben. Die einzelnen Nutzungsbereiche sind klar ablesbar und dennoch durch Lufträume miteinander verbunden. Durch die äußere Doppelwand, die sich wie ein Ring um das Gebäude legt und Nebennutzungen wie Waschbereiche, Sanitäranlagen und Fluchttreppen in sich aufnimmt, entsteht ein Wechselspiel zwischen weiten, offenen und kanalisierten, intimeren Bereichen.

Erschlossen wird das Gebäude über einen umliegenden Platz, der durch seine unterschiedlichen Bereiche einlädt zum Verweilen, Beten oder Spielen.
Aus der Tiefgarage kann man entweder den Weg über Lichthöfe nach oben auf den Platz und ins Gebäude wählen, oder die vertikalen Erschließungskerne im Gebäude nutzen.

Campus Masters Wettbewerb


Mai / Juni 2013

Facts

Hochschule:
Fachhochschule Frankfurt / Main

Lehrstuhl:
Prof. N. Kränzle; Prof. K.M. Schneider

Präsentation:
09.07.2012



Rubrik:
Kulturbauten

Software:
VectorWorks 2012
Photoshop

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