Kreuzberg - Tower

Bürokomplex in Berlin-Kreuzberg

Daria Ananev / Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Konzept.
Das Konzept entstand aus der städtebaulichen Analyse heraus. Das Ziel war: Die Baulücke nicht vollends schließen, sondern geöffnet lassen, um einen Durchbruch durch das Qauartier zu erhalten. Dadurch entsteht eine großzüge Durchwegung, sowie das Potenzial eines neuen Stadtraums. Der Entwurf nutzt nicht die Fläche, sondern verlagert sich in die Vertikale. Es entsteht ein kleines Hochhaus, eine Art Landmark fürs Quartier. So wird die eher ungünstige Lage kompensiert (Adressbildung). Der Bürokomplex lässt sich bereits von weitem wahrnehmen und verschafft so eine bessere Orientierung. Um die Masse (14 Geschosse) aufzulockern, verschieben sich die Geschosse um einen innenliegenden Kern, dabei entstehen Terrassenflächen. Diese sind der Öffentlichkeit rund um die Uhr zugänglich und dienen als eine wichtige Verbindung: Die außenliegende Erschließung verbindet die Arbeitswelt mit der Öffentlichkeit-der so genannte Erlebnisweg, dieser sorgt für eine Transparenz in der Arbeitswelt (Einsehbarkeit der Arbeitsplätze). Der Weg mündet bis ins Tiefgeschoss, wo es eine halböffentliche Nutzung gibt. Dort befindet sich eine Dunkelgalerie, die neben einer gewöhnlichen Ausstellung Dunkelräume für Lichtinstallationen enthält. Die Galerie interargiert mit dem darüber liegenden Platz, dem neuen Stadtraum. Der Platz ist perforiert und dient zur sanften Belichtung der Galerie. Der Platz wird durch Begrünung strukturiert, die sich aus der Durchwegung ergibt (s. Picto) und den Besucher leitet. Neben der Transparenz in der Arbeitswelt, befolgt der Entwurf die Idee der vertikalen Durchmischung.

Campus Masters Wettbewerb


Januar / Februar 2018

Facts

Hochschule:
Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Lehrstuhl:
"Entwerfen und Konstruieren", Prof.i.V. Jörg Finkbeiner; Max Ernst M.A.

Präsentation:
13.07.2017



Abschluss:
Master

Software:
Vectorworks, Allplan (CAD), Photoshop


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