Kaliningradskij Zentr - Europäisches Handelszentrum Kaliningrad

Tobias Keyl / Technische Universität Braunschweig
Kaliningrad, das ehemalige Königsberg, befindet sich in einer besonderen geopolitischen und ökonomischen Situation. Im Mai 2004 sind die Nachbarländer Polen und Litauen der Europäischen Union beigetreten. Das gleichnamige Kaliningrader Gebiet ist vollständig von EU-Staaten umschlossen. Die russische Enklave erhofft sich, an dem erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung Osteuropas zu partizipieren.
Das zu entwerfende Europäische Handelszentrum Kaliningrad soll als Katalysator der politischen Annäherung und der ökonomischen Erwartungen wirken. Als eine Mischung aus Gründerzentrum, Tagungsgebäude und Serviceunternehmen soll es Anlaufstelle und Kontaktbörse für Investoren und Unternehmen aus der EU und Russland sein. Es soll Möglichkeiten zu Information bieten, Diskussion, Beratung und Unterstützung fördern. Wesentliche Inhalte des hybrid genutzten Gebäudes sind daher Konferenzbereiche, Räume für Konsulate und Wirtschaftsverbände, sowie temporär nutzbare Büroflächen und Ausstellungsbereiche. Die Anforderungen an das architektonische Konzept sind entsprechend vielschichtig.

Campus Masters Wettbewerb


3, 2004

Facts

Hochschule:
Technische Universität Braunschweig

Lehrstuhl:
Institut für Gebäudelehre und Entwerfen, Prof. Michael Szyszkowitz

Präsentation:
Juni 2004

Rubrik:
Bürobauten

Software:
Für den gesamten Entwurf war die Arbeit am Computer, vor allem die Möglichkeiten des Modeling mit Cinema 4d und die Überprüfung der städtebaulichen Setzung in der Animation sehr wichtig. Um mein Ziel des Perspektivspiels der verschiedenen Hochpunkte bei der Bewegung im Stadtraum in den einzelnen Arbeitsschritten immer wieder überprüfen zu können war es nötig während des gesamten Entwurfprozesses diese durch Kamerafahrten zu überprüfen. Dies führte zu zahlreichen 3D Modellen die unter Verwendung verschiedener Verformer schließlich zur endgültigen Form des Hochhauses führten. Im Folgenden wurden die vorhandenen 3D Daten genutzt um Teile des Modells zu fräsen. Des weiteren wurde mit den Programmen Alias Studio Tools, AutoCAD, Photoshop und Illustrator gearbeitet.

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