KCDC

Kyaninga Child Development Centre

Michael Arzberger / Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Der Einsatz traditioneller, lokaler Bauprinzipien und eine strukturalistische, auf Regeln und Beziehungen basierende Herangehensweise: Der Entwurf für ein Kindertherapiezentrum in Uganda veranschaulicht, wie sich diese unterschiedlichen Schwerpunkte vereinen und wechselseitig bekräftigen lassen. Die Gliederung der einzelnen Nutzungsbereiche – Therapie, Wohnen, Verwaltung und Arbeiten – entspricht dem Prinzip traditioneller Siedlungsstrukturen. Einzelne Gebäude sind konzentrisch um einen gemeinsamen Außenbereich gruppiert, dessen Zentrum durch einen Baum markiert ist. Die übergeordnete Struktur der Gesamtanlage ist vorwiegend an die topographischen und klimatischen Bedingungen angepasst. Das abfallende Gelände wird durch gleich breite Terrassen gegliedert, auf denen parallele Wandscheiben in einem gleichmäßigen Raster angeordnet die Räume bilden. Darauf aufliegend sind die Dachscheiben gegenläufig zum Gelände geneigt.

Mit baulichen Elementen, wie Dachüberständen, Höhensprüngen und den verbindenden Stufen und Rampen werden vielfältige Aufenthalts- und Zwischenbereiche geschaffen. Diese stehen auch sinnbildlich für das Zusammenspiel und die Beziehungen der einzelnen Zonen untereinander. Der strukturalistische Ansatz wird vom kleinsten Baudetail bis zur Anordnung der ganzen Anlage sichtbar. Die Verwendung einheitlicher Materialien und Konstruktionsweisen unterstützt die übergeordnete Wirkung und ist Ausdruck für den inneren und äußeren Zusammenhalt der Gesamtgestalt.

Campus Masters Wettbewerb


Mai / Juni 2020

Facts

Hochschule:
Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Lehrstuhl:
Markus Dobmeier

Präsentation:
03.02.2020

Abschluss:
Master

Rubrik:
Bildungsbauten

Software:
Archicad / Photoshop / Indesign

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