Ho Chi Minh City

Superblocks

Quang Minh Huynh / Leibniz Universität Hannover
Global-kontextuelle Betrachtungsebene
Die gegenwärtigen Stadtentwicklungstendenzen in Ho Chi Minh City können stellvertretend für viele Metropolen im ostasiatischen Raum betrachtet werden: rapide fortschreitende Gentrifizierungsprozesse bedrohen das Fortbestehen der historischen Stadtstrukturen, die in vielen Fällen heute noch die Grundsubstanz des innerstädtischen Wohnraums bilden. Investitionsdruck und steigende Bodenpreise führen unweigerlich zur suksessiven Verdrängung der Gassenviertel. Die Ökonomisierung der örtlichen Stadtentwicklung entzieht den Vierteln, die durch ihre informellen Qualitäten herausragen, die wirtschaftliche „Legitimitationsgrundlage“.

Wie ähnliche Fallstudien (bspw. Peking) zeigen führt die Verdrängung nicht nur zum Verlust stadtstruktureller Spezifik (Ökonomisierung = Standardisierung), sondern auch zum Wegfall elementarer sozialer Räume und als Folge von Umsiedlung der Bewohner in periphere Lagen auch zu sozialer Ungleichheit. Die Thesis untersucht am Beispiel von Ho Chi Minh City‘s „Superblocks“ alternative Strategien zur 1.) programmatisch-strukturellen Festigung sowie 2.) zur räumlichen Verdichtung der Gassenviertel, um ihren Bestand durch den Anstoß eines behutsamen Transformationprozesses langfrisitig zu sichern. Dazu bewegt sich die Strategie des Projekt auf sozialer-, urbaner- und architektonisch/typologischer Ebene.


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Facts

Hochschule:
Leibniz Universität Hannover

Lehrstuhl:
Institut für Entwerfen und Städtebau, Städtebauliches Entwerfen

Präsentation:
16.07.2019

Abschluss:
Master

Rubrik:
Städtebau

Software:
ArchiCAD, Photoshop, Indesign

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