Heiligengeistfeld Platz 1

Gunnar Klack / Universität der Künste, Berlin
Das Heiligengeistfeld ist ein Areal in der Hamburger Innenstadt, das auf Grund seiner Lage nie in den Stadtentwicklungsprozess integriert war und seit jeher eine Sonderform des Hamburger Stadtraums darstellt. Der Entwurf ordnet das Gebiet neu und geht näher auf die Neuplanung eines Fußballstadions für den FC St. Pauli ein. Das jetzige Stadion des Fußballvereins befindet sich auf dem Heiligengeistfeld und ein Neubau steht seit Jahren zur Debatte. Durch den Erfolg beim DFB-Pokal (Halbfinale) ist ein neues Stadion für St. Pauli in greifbare Nähe gerückt.
Ziel des städtebaulichen Eingriffs ist es, die günstige Lage des Heiligengeistfelds besser auszunutzen und für die alle Anwohner eine Verbesserung zu erreichen. Das Potential des Heiligengeistfelds soll für das ansässige Gewerbe und den FC St. Pauli genutzt werden, ebenso wie die Möglichkeit, innerstädtischen Freiraum zu schaffen. Da der Ort für die verschiedenen soziale Gruppen St. Paulis jeweils eine komplett andere Beudeutung hat, wird auf einen städtebaulichen Konsens verzichtet. Die Bedeutungen des Heiligengeistfelds als a) Freifläche, b) Gewerbegebiet und c) Sportstätte werden verstärkt und führen zu einer strikten Teilung des Gebiets. Die Art der Teilung setzt den historischen Prozess des Zerschneidens des Heiligengeistfelds fort. Die Ringe, in denen die Stadt aufgebaut ist, zeichnen sich als Schnittflächen an den Rändern des Heiligengeistfelds ab.

Campus Masters Wettbewerb


1, 2006

Facts

Hochschule:
Universität der Künste, Berlin

Lehrstuhl:
Prof. Peter Bayerer, Prof. Juliane Zach

Präsentation:
Juli 2005

Rubrik:
Kulturbauten

Software:
Wesentlicher Bestandteil des Entstehungsprozesses war das Arbeiten am Modell. Sowohl die städtebauliche Struktur als auch die des Fußballstadions wurden durch Versuche mit Modellen ermittelt. In den letzten drei Wochen der Diplomarbeitszeit worden die Pläne mit Vectorworks gezeichnet. Auch die 3D-Darstellungen wurden mit Vectorworks erstellt. Ebenso wie Vectorworks-Renderings sind Modellfotos in Umgebungsbilder collagiert. Alle Bilder und Collagen sind mit Photoshop bearbeitet und dass wieder in Vectorworks gelayoutet. Der Computer, an dem gearbeitet wurde, war ein Apple G4.

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