HARDTURMSTADIUM

Das neue Fussballstadion auf dem Hardturnareal in Zürich

Sultan Ünlü / Technische Universität Wien
Die Stadt Zürich will auf dem Areal Hardturm für Zürich-West ein Stadion, einen Wohnkomplex mit 173 Genossenschaftswohnungen und zwei Wohn- und Geschäftstürmen realisieren. Dort, wo das alte Stadion vor über zehn Jahren abgebrochen wurde, soll eine neue Spielstätte für insgesamt 16 000 Zuschauer für internationale Spiele und 19 000 Zuschauer für nationale Spiele geplant werden. Ein reines Fussballstadion soll es werden – von den beiden Zürcher Klubs GCZ und FCZ gemeinsam genutzt. Im nationalen und internationalen Standortwettbewerb einen Beitrag zugunsten der Attraktivität des Wirtschaft- und Lebensraums Zürich zu leisten. Die Ausstrahlung des Stadions und die räumliche Ausgestaltung der Arena soll den Fußball wieder zu einem begehrenswerten Kulturangebot in Zürich machen und somit auch mehr Mittel für einen qualitativ hochwertigen Spielbetrieb generieren.


BAUPLATZ (Das Areal West)

Das Stadion wird als markantes Gebäude die Ein- und Ausfahrt von Zürich prägen. Das Areal übernimmt multifunktionale Aufgaben für das Stadion und das Quartier. Bei Fußballspielen wird es als Aufstellfläche für Medienübertragungsfahrzeuge und als Aufstell- und Evakuationsbereich von Polizei und Sanität beansprucht. Im Alltag ist das Areal frei von Stadionnutzungen. Bäume, Grünbereiche sorgen für eine parkähnliche Situation und schaffen damit eine Verbindung zum Landschaftsraum des Hardhofs und der Limmat.


„Wiederbelebung des Quartiers“ durch öffentliche Einrichtungen

Die Einbindung von Aktivitäten und Einrichtungen, welche die Teilnahme von Familien anregen, erhöht den Wert des Gesamtangebots im Stadion. Wenn das Stadion nicht durch den Spielplan belegt ist, können große Teile des Stadions von der Bevölkerung genutzt werden. Das Raumangebot der Haupttribüne kann für private Veranstaltungen genutzt werden und das öffentliche Stadionrestaurant besucht werden.
Zusätzlich das Stadionumgebung sowie der Stadionplatz kann zum Beispiel für einen Marktplatz oder andere quartierbezogene Aktivitäten genutzt werden. Durch die Verflechtung von Haus und Stadtraum kann das Gebäude so auch außerhalb des Fußballbetriebs aktiv genutzt werden und zur Belebung des Quartiers beitragen.


„Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls“ durch Kesseleffekt

Durch die Tribünen und die kurze Distanz der Zuschauerinnen und Zuschauer zum Spielfeld wird eine arenaartige Kesselwirkung erreicht. Damit ist eine stimmungsvolle Atmosphäre für spannende Fußballspiele garantiert.
Eine enge Ringgestaltung ermöglicht die am weitesten entfernt liegenden Sitzplätze möglichst nahe an das Spielfeld bringen, um die Sichtqualität zu verbessern und das Spielerlebnis bzw. das Geschehen näherzubringen. Somit wird eine Kesselwirkung zum Stadion gegeben und ein Gemeinschaftsgefühl entstehen kann.


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Facts

Hochschule:
Technische Universität Wien

Lehrstuhl:
Prof. Arch. Dr. Manfred Berthold

Präsentation:
24.06.2019

Abschluss:
Diplom

Rubrik:
Freizeit- und Sportbauten

Software:
Archicad,Rhino

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