Gasthof am Fluss

Architektur als narrativer Raum

Matthias Pabst / Hochschule Regensburg
Ausgehend von der speziellen Topologie des Ortes direkt am Fluss umgeben von Bergen und von der eigenen Dynamik des Grundstücks entstand die Konzeptidee eines Turmes am Wasser. Wichtig war hierbei, die Grundcharakteristik eines Gasthauses als Solitär aufrechtzuerhalten. Da das umfangreiche Raumprogramm viel Platz erforderte, die Umgebung am Lauf der Naab aber gleichzeitig weitestgehend beibehalten werden sollte, kam hier nur ein Turm in Frage, um diesen Anforderungen vor den Toren der Stadt Regensburg gerecht zu werden.
 
Die klassische Architektursprache eines Gasthauses wird im Entwurf abstrahiert und an verschiedenen Stellen idealisiert aufgegriffen. Dies geschieht mithilfe von Grundvolumen des archetypischen Vokabulars, welche gedanklich auf der Grundfläche angeordnet werden und so einen Raum als Positiv bilden.  Anschließend wird das Negativ mit Masse gefüllt, um dieses gedankliche Formenskelett zu realem Raum werden zu lassen. Das so entstandene Gebäude bringt die diversen Anforderungen eines Gasthauses mit klarer Formensprache zum Ausdruck. Diese spiegelt sich auch in der Fassadengestaltung wider.

Campus Masters Wettbewerb


November / Dezember 2018

Facts

Hochschule:
Hochschule Regensburg

Lehrstuhl:
Fak. Architektur / Prof. Reichwald

Präsentation:
25.01.2017



Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Wohnbauten

Software:
Archicad, Lumion

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