Gartenheim

Eine Vision vom Wohnen im Kleingarten

Sarah Nicola / Fachhochschule Hannover
Die Neuinterpretation des Kleingartenwesens durch die Integration von Wohnraum macht den Garten zu einem alternativen Wohn- und Lebensraum in der Stadt. Zu produktiven Gärten, die städtische Naturerfahrung, Selbermachen, Begegnung und Gemeinschaft ermöglichen und gleichzeitig einen Rückzugsort für ihre Bewohner schaffen.

Angesichts der aktuellen Diskussion, Kleingärten in Hannover zusammenzulegen und die gewonnene Fläche in Wohnraum zu verwandeln, sehe ich hier eine Möglichkeit das Kleingartenwesen wieder in Beziehung zur Stadt und ihren Problemen zu setzen. Kein Entweder – oder – Prinzip, nachdem komplette Kleingartenanlagen für Wohnbebauung weichen müssen, wie es im Hannoverschen Kleingartenkonzept 2016-2025 vorgesehen ist, sondern eine Fusion dieser Nutzungen.

Denn nicht nur Kleingärten, sondern auch Wohnen muss im Kontext einer sich verändernden Gesellschaft neu gedacht werden. Statt Kleingartenflächen zugunsten von Wohnflächen zu reduzieren, können so konkurrierende Nutzungen kombiniert und Themen wie Ernährung, Natur und Handwerk in den urbanen Raum reintegriert werden.

Campus Masters Wettbewerb


März / April 2018

Facts

Hochschule:
Fachhochschule Hannover

Lehrstuhl:
Innenarchitektur Prof. Dipl.-Ing. Kay Marlow

Präsentation:
25.01.2017

Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Experimentelle Entwürfe

Software:
Archicad, Photoshop, Handskizzen

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