Europäisches Handelszentrum Kaliningrad

Clemens Kampermann / Technische Universität Braunschweig
Seit seiner Entstehung 1946 ist Kaliningrad auf der Suche nach seiner Identität und einem baulichen Gesicht. Vom russischen Mutterland werden die Kaliningrader Europa zugerechnet und als „Ausländer“ betrachtet. Sie dürfen sich aber als umgesiedelte Russen, die auf zuvor lange von Polen und Deutschen bewohntem und kultiviertem Grund leben, nicht zu der Europäischen Union zählen. Trotzdem hoffen die Bewohner Kaliningrads auf eine grenzübergreifende Annäherung der gesamten Region, die dem wirtschaftlichen Aufbau einen Impuls verleihen könnte. Das Europäische Handelszentrum soll ein Zeichen für diesen Brückenschlag nach Europa sein.
Das Handelszentrum besetzt am Zentralnaja Platz die Stadteingangssituation vom südlich gelegenen Hauptbahnhof an der Schnittstelle zwischen dem alten, nicht mehr vorhandenen Stadtzentrum Königbergs und dem Leninskij Prospekt. Gegenüber der alten Börse und dem restaurierten Königsberger Dom an dem Standort des Königsberger Schlosses markiert es mit dem Telekommunikationsgebäude den nördlichen Kopf der Leninskij-Brücke. Auf der anderen Seite des Grundstückes stellt das Handelszentrum das Gegenüber des neuen Zentrums der Stadt (dem Platz Pobedy mit dem Rathaus und dem orthodoxen Dom) und das südliche Ende des Leninskij Prospektes dar.

Campus Masters Wettbewerb


3, 2004

Facts

Hochschule:
Technische Universität Braunschweig

Lehrstuhl:
Institut für Gebäudelehre und Entwerfen, Prof. Michael Szyszkowitz

Präsentation:
Juli 2004

Rubrik:
Bürobauten

Software:
Erste Modelle entstanden bis zum Maßstab 1:200 analog, danach folgte eine digitale Bearbeitung mit 3dmax und AutoCAD.

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