Entwurf eines Hochhauses Platz 2

Stephan Kalms / Fachhochschule Nordostniedersachsen
Thema des Entwurfs war ein 960 Meter hohes high-rise-building. Dazu wurde ein tensektisches Tragwerksystem ausgearbeitet, das ohne CAAD-Einsatz nicht darzustellen gewesen wäre. Bei vielen aktuellen Planungen für high-rise-buildings stehen mehr die technischen Aspekte im Vordergrund, als die menschlichen. Auch wenn bei dieser vorliegenden Studie die Tragkonstruktion detailiert ausgearbeitet ist, so sind im Entwurf viele Belange der Bewohner berücksichtigt worden.
Den Menschen, die in dem Gebäude wohnen und arbeiten, sollte kein anonymes Wohnsilo geboten werden, sondern die Möglichkeit, eine Verbundenheit mit ihrer Umgebung aufzubauen. Durch die Strukturierung in einzelne Cluster soll der Charakter von einzelnen Wohnvierteln nachempfunden werden. Jeder Cluster hat eine Plaza-Ebene, ein Geschoß, mit welchem der Cluster beginnt. Diese Plaza soll den Menschen die Möglichkeit geben, Freiraum zu erleben. Ausgestattet mit Begrünung und Cafés, lädt die Plaza zum flanieren und erholen ein, dient als Treffpunkt. Hier ist der erlebte Raum weiter und höher, als in den Räumen der Büros. Auch Menschen ohne Platz- und Höhenangst sollte nicht das Gefühl von Bedrängnis und Enge vermittelt werden. Daher auch die Entscheidung für ein Gebäude im Gebäude mit einer inneren Fassade. Diese hält Distanz zur Außenhülle und damit auch zu 900 Metern Tiefe. Die Möglichkeit, die Fenster der inneren Fassade zu öffnen, was bei üblichen Konstruktionen nicht möglich ist, kann ebenfalls das Gefühl der Enge beseitigen.

Campus Masters Wettbewerb


1, 2000

Facts

Hochschule:
Fachhochschule Nordostniedersachsen

Lehrstuhl:
Prof. Otto Maier

Präsentation:
September 1999

Rubrik:
Wohnbauten

Software:
Spirit 9 Corel Draw Photo paint MS Power Point MS Frontpage

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