Auftakt ins Grün Platz 2

Eine City Hall für die Limmattalstadt

Tessa Krämer / Technische Universität Darmstadt
Aufgabe des Entwurfs war es, ein neues Zentrum für die Limmattalstadt zu entwerfen. Das Limmattal erstreckt sich von Zürich bis Baden und ist ein landschaftlich gefasster urbaner Raum, der in den nächsten Jahren stark anwachsen soll.  Es galt, eine passende neue Stadtstruktur mit der bereits vorhandenen zu kombinieren. An dieser Stelle findet meine „City Hall“ als neuer Knotenpunkt ihren Standort. Der Turm, zwei Tiefhöfe und die Haltestelle sollen den großen Platz als lineares Verbindungselement noch einmal untermalen.
Zwei unterschiedliche Erschließungsebenen schaffen eine lange lineare Durchwegung im Untergeschoss und eine kürzere, quer geführte Verbindung, auf Erdgeschossniveau.
 
Nutzung
In dem Gebäude werden drei verschiedene Nutzungen untergebracht. Eine öffentliche Nutzung (Bürgeramt und Bürgersaal), eine interne Nutzung (Stadtverwaltung, Bauverwaltung, Präsidium und Cafeteria) und eine frei wählbare Hybridnutzung, auf die ich mein Augenmerk gelegt habe. Mit der dritten Nutzung wollte ich einen Anziehungspunkt  für die Öffentlichkeit schaffen, der schon von weitem zu erkennen ist. Gleichzeitig ist der naheliegende urbane Raum von wenig Grün geprägt. Also entschied ich mich für einen innenliegenden Garten, der wie eine Krone auf dem Verwaltungsbau sitzt. Dieser hebt die darunter liegende gerasterte Struktur auf und entwickelt sozusagen ein Eigenleben. Dieser Garten wird lediglich von einer spiral-förmigen Stahltreppe, die mit den Pflanzen eins wird, bespielt. Die breite Treppe ist mit ihren vielen Podesten gleichzeitig ein Element, auf dem man verweilen kann, während man ganz nach oben auf die Galerie geht. Von dort wird einem der beste Ausblick über  das Limmattal geboten.
 
Wichtig für meinen Entwurf sind auch die zwei Tiefhöfe. Beide sollen in mitten einer tumulten Stadt als Abtrennung dienen und einen Erholungsraum schaffen.
Der erste Tiefhof dient als Haupteingang und unterteilt lediglich den großen Platz in einen kleineren. Der zweite Tiefhof ist multifunktioneller. Er verbindet nicht nur die Haltestelle mit dem Gebäude, sondern kann im Sommer auch zu einer großen Veranstaltungsfläche umfunktioniert werden, da er von zwei großen Sälen umgeben ist. Gleichzeitig entsteht dort ein kleiner Grünraum, welcher der Auftakt zur grünen Oase in den obersten Geschossen ist.
 
Fassade
Die Fassade macht die drei Nutzungen nach außen hin ablesbar. Wichtig war es mir hierbei, die öffentliche Nutzung sehr transparent zu machen und die interne weitestgehend zu schließen. Trotzdem sollte die Fassade aber einen harmonischen Verlauf erzeugen und als Einheit wirken.

Campus Masters Wettbewerb


März / April 2018

Facts

Hochschule:
Technische Universität Darmstadt

Lehrstuhl:
Entwerfen und Raumgestaltung / Prof. i.V. Dipl. Arch ETH - Erika Fries

Präsentation:
07.02.2018

Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Bürobauten

Software:
Archicad, Adobe Photoshop

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