Atelierhaus Max Walter

Umbau eines Künstlerhauses zu 3 verschiedenen Studioeinheiten

Wassily Walter / Technische Universität Berlin
Das modernistische Atelierhaus des Künstlers Max Walter aus den 60er Jahren liegt in einer ehemaligen Lehmgrube und ist aus drei Volumen zusammengesetzt: ein Wohnhaus, ein Atelier und eine kleine Gießerei.

Um den Komplex nachzunutzen, wird jedes der drei Gebäude separat zu einer Studioeinheit umgebaut, sodass die neuen Eigentümer, die Möglichkeit haben, die drei Gebäude unabhängig voneinander zu nutzen oder an andere Künstler zu vermieten.

Die Interventionen unterliegen jeweils der selben Methodik; aufgrund der Anfordeung von großen freien Studioräumen, wird die Hierarchie der dienenden und bedienten Bereiche verstärkt.
Trennwände werden aus den Studiobereichen entfernt, während dienende Funktionen auf ein Minimum reduziert werden; das Herausnehmen der Trennwände hinterlässt Spuren auf Wänden und Böden und verdeutlicht die räumliche Vergrößerung innerhalb der Studios.

Die bestehenden Gebäude haben jeweils einen sehr präzise komponierten eigenen Charakter und Qualitäten, statt neue Themen hinzuzufügen, werden bestehende identifiziert, beibehalten und fortgeführt. Hierfür werden bestehende Details im Zuge der Interventionen an die neuen Anforderungen angepasst, neu interpretiert und abstrahiert, wobei die Qualitäten der vorhandenen Gestaltungsideen jeweils hervorgehoben werden.

Den gesamten Prozess des Projekts begleitend, war ein detailliertes 1:20 Modell vom ganzen Komplex. Als letzter Schritt wurden Künstler eingeladen, die Studios nach ihren Vorstellungen zu bespielen. Die Fotos zeigen jeweils ein Szenario, wie die Gebäude in Benutzung funktionieren könnten.


Campus Masters Wettbewerb


Juli / August 2019

Facts

Hochschule:
Technische Universität Berlin

Lehrstuhl:
Rainer Hehl, Charlotte Malterre-Barthes

Präsentation:
10.04.2019



Abschluss:
Master

Rubrik:
Wohnbauten

Software:
VectorWorks, Photoshop

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