AM_M

Architekturmuseum München

Carolina Lavinia Marutt, Tara Malek / HafenCity Universität Hamburg
Das geplante „Architekturmuseum München“ (AM-M) legt seinen Fokus auf die Schätze der Architektur. Die Architektur zieht sich als großes 1:1 Regal durch das Gebäude und leitet die Besucher durch die Ausstellungen. Dieses Element bietet ausreichend Platz für eine reichhaltige Architektursammlung in Form von Skulpturen und Modellen. Eine gemeinsame Auftrittsfläche der verteilten Sammlung in München wird hier geschaffen. Das Regal bildet eine zweite, dicke Haut zwischen Funktionen und Erschließung.Das Hauptthema des Museums soll mit jedem Schritt spürbar sein. Die Geschichte der Architektur, sowie alles Neue, soll der Gesellschaft präsentiert und vermittelt werden. Das Regalelement bildet den Übergang von Modellen zu aktuellen Ausstellungen, von Museumsbesuchern zu Studenten und beinhaltet somit viele Funktionen gleichzeitig. Wir sehen dies als den Ort der Begegnung, den Ort, an dem alle Funktionen des Hauses zusammengeführt werden.

Architekturmuseum, Forum, Forschung, Lehre bis hin zur Beobachtung der 1:1 Modellwerkstatt. AM-M beschäftigt sich mit aller vorhandenen Architektur und wird als Gebäude mit dem Herz des Regals mit vielfältig gefüllter Architektur ergänzt. Das Regal dient als kommunikatives Element über alle Stockwerke, bietet neben den Forumflächen auch Raum für Diskussionen und Gesprächen der gerade erlebten Eindrücke. Durch die ausgewählte Größe bildet sich in dem Erschließungsgang viel Freiraum für den Kontakt und Austausch Aller. Aktuelle Fragen und Aufgaben der Architektur können hier mit dem Blick auf die Modelle besprochen und diskutiert werden. Der Wechsel zwischen den einzelnen Funktionen findet immer über und durch unser Regal statt. Das Regal zieht sich, die Architektur und den Besucher hoch bis ins 2. OG, an dem der Museumsrundgang mit einer großen Wechselausstellung in Verbindung mit dem 1:1 Modellbau, unserer offenen Work and Chill Area und dem Café endet. Das Regal sammelt und schafft Blickbezüge und hält somit die gesamte Architektur als eine Art Schatztruhe zusammen.

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Facts

Hochschule:
HafenCity Universität Hamburg

Lehrstuhl:
Prof. Gesine Weinmiller

Präsentation:
26.07.2018

Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Kulturbauten

Software:
ArchiCad, Cinema4D, Vectorworks, Photoshop

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