Die Biennale in der Baunetzwoche#286

Die Rolle des Architekten, die Baugeschichte auf der Biennale und die Länderausstellungen aus Lateinamerika: In der Baunetzwoche haben wir drei Themen vertieft, die uns in Venedig aufgefallen sind.
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Der Magnet und die Bombe: Elemental aus Chile

Großstädte erzeugen sozialen Druck. Alejandro Avarena von Elemental aus Chile zeigt die Lösung nach Erdbeben und sozialen Unruhen: Mehr Kommunikation.
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Taiwan: Gegenwart trifft Vergangenheit, West trifft Ost

Der Beitrag aus Taiwan ist ein sogenanntes „Kollateralereignis“ zur Biennale. Man findet es im Palazzo delle Prigioni, unmittelbar neben der wieder ausgepackten Seufzerbrücke.
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Sounds Of Silence: Der polnische Pavillon

„Das Hören von Architektur ist in der Architekturgeschichtsschreibung deutlich unterrepräsentiert“, bemerkt Ausstellungskurator Michal Libera trocken. Er hat das geändert: Im polnischen Pavillon sind die Geräusche des Gebäudes zu hören. Dafür gab es eine Erwähnung bei den Goldenen Löwen.
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Beton-Pilze und städtisches Wohnzimmer - der albanische Beitrag

Albanien zeigt sich aufbruchsfreudig, generationenübergreifend und gleichermaßen dem reichen bauhistorischen Erbe wie neuen Ideen zugewandt. Die Präsentation ist nicht die Stärke dieses Länderbeitrags, aber ein Beispiel für den berühmten zweiten Blick. Der lohnt sich.
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Baumstämme gegen den Tsunami

Der japanische Pavillon inszeniert eine spezielle Art der Bürgerbeteiligung beim Wiederaufbau einer vom Tsunami zerstörten Region. Baumstämme spielen dabei eine zentrale Rolle. Dafür gab es den Goldenen Löwen.
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Re-set: Architektur braucht neue Flügel

Kurator Ole Bouman und die Künstlerin Petra Blaisse reaktivieren den 58 Jahre alten Rietveld-Bau. Der niederländische Pavillon wandelt permanent sein Gesicht, im Fünf-Minuten-Takt verändert sich sein Inneres. „Re-Set Inside Outside“ ist ein Spiel mit Raum und Zeit.
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Avatare in Österreich

Radikales Konzept: Österreich zeigt keine Architektur, sondern Körper. Arno Ritter und Wolfgang Tschapeller bespielen den Pavillon mit menschlichen Figuren, ihren Avataren und einer spiegelnden Haut – „soziale Physik“ nennen sie ihren Beitrag.
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Und jetzt das Ensemble: Der großartige Schweizer Pavillon

Es ist heiß in Venedig. Doch das stört Miroslav Sik nicht. Der ETH-Professor mit dem schwyzerdütsch-böhmischen Akzent hat einen eindrucksvollen Auftritt im Schweizer Pavillon. Wir haben das gefilmt.
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Alle um einen Tisch

Common Ground im serbischen Pavillon: Ein überraschendes Spiel mit Maßstab, Wahrnehmung und Begriffen.
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Flugzeugträger: Der israelische Pavillon

Der israelische Beitrag „aircraftcarrier.“ ist politisch, polemisch und optisch perfekt. Es geht – unerwartet heftig – gegen die USA und deren Architektur-Einfluss auf Israel seit 1973.
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Die Verteilung des Parmesan

Am Vor-Vorabend der Architekturbiennale Venedig 2012 ist es in erster Linie heiß. Und – außer an der Rennstrecke entlang der Uferkante – verblüffend beschaulich. Die hauptsächlich asiatischen Touristengruppen suchen Schatten, nicht die Vorboten der größten Architekturschau der Welt.
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