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Vollständiger Bekanntmachungstext im EU-Amtsblatt

30/09/2017S188- - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
  • I.
  • II.
  • III.
  • IV.
  • VI.

Deutschland-Offenburg: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2017/S 188-385545
Wettbewerbsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EU
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Offenburg Stadthallen- und Messeimmobilien GmbH
Schutterwälder Str.3
Offenburg
77656
Deutschland
Kontaktstelle(n): BÄUMLE Architekten I Stadtplaner
Telefon: +49 6151/2783980
E-Mail: mail@baeumlearchitekten.de
NUTS-Code: DE134Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.baeumlearchitekten.de
Adresse des Beschafferprofils: http://www.baeumlearchitekten.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.baeumlearchitekten.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nicht offener interdisziplinärer Ideen- und Realisierungwettbewerb Erweiterung Messe Offenburg-Ortenau.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000
71327000
71321000
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das weitere Unternehmenswachstum der Messe Offenburg-Ortenau wird dadurch limitiert, dass zum einen nicht mehr ausreichend zusammenhängende Hallenfläche zur Verfügung steht und zum anderen nicht alle Hallen einen zukunftsorientierten technischen Standard aufweisen.
Um die Nachfrage auch in Zukunft bedienen zu können, soll insbesondere eine neue Messehalle gebaut werden. Grundlage der Planungsüberlegungen soll in einem Ideenteil eine städtebauliche Masterplanung für ein Gesamtkonzept Messe 2030 sein.
Im Realisierungsteil soll eine neue Messehalle mit Foyer, Konferenzbereich und Nebenräume mit einer Programmfläche von ca. 10 400 m² geplant werden, die eine Verbindung zur vorhandenen Baden-Arena hat sowie einen Übergang zur Halle 1 ermöglicht, wobei ein luftiger und großzügiger Durchgang zum Freigelände West beibehalten werden muss. Um für diese, für die Zukunftsentwicklung der Messe Offenburg-Ortenau wichtige Baumaßnahmen die bestmögliche und wirtschaftliche Lösung zu finden, wird dieser interdisziplinäre Wettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe, den RPW 2013, durchgeführt.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Bewerben können sich Generalplaner oder Bewerbergemeinschaften aus:
— Architekten (federführend);
— Landschaftsarchitekten;
— Haustechnikplaner;
— Tragwerksplaner.
Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf 10 – 15 beschränkt. Diese werden in einem vorgeschalteten Bewerbungs- und Auswahlverfahrens ausgewählt.
Die Verwendung des formalisierten Bewerbungsbogens ist zwingend. Dieser kann ausschließlich auf der Homepage des wettbewerbsbetreuenden Büros unter www.baeumlearchitekten.de eingesehen und heruntergeladen werden.
Zulassungskriterien:
— Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung;
— Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung gemäß § 46 (2) VgV;
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 + 124 GWB vorliegen;
— Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft durch aktuellen Nachweis der Berufszulassungen;
— Erklärung zur Teilnahme am Wettbewerb mit eigenhändiger Unterschrift aller Bewerber einer Bewerbergemeinschaft.
Zusätzlich bei Bewerbern, die Referenzen einreichen, die sie als Projektleiter für ein anderes Büro erbracht haben:
— Bestätigung über die Projektleitung durch das andere Büro.
Alle Bewerber, die die Zulassungskriterien erfüllen, werden zum Auswahlverfahren zugelassen.
Auswahlkriterien:
Zum Nachweis der Fachkunde im Hinblick auf die Wettbewerbsaufgabe sind vom Bewerber Referenzen mit Projekten vergleichbarer Komplexität nachzuweisen und mittels Bewerbungsformblatt und Referenzblätter zu dokumentieren. Bei Berufsanfängern können die Referenzen auch Projekte sein, die Sie als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber des anderen Büros schriftlich bestätigt. Die Anzahl der Referenzen ist nicht beschränkt. Die Bewerber müssen jedoch je Fachdisziplin eine Referenz auswählen, welche vom Auswahlgremium bewertet werden soll. Diese sind auf je max. einem A3-Blatt, einseitig bedruckt, einzureichen.
Projektblatt P/1 (Architekt):
Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität:
— Neubau, KG 300+ 400 min. 2 000 000 EUR netto,
— Lph. 8 abgeschlossen im Zeitraum 2010 bis Okt. 2017,
— min. Lph. 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.
Projektblatt P/4(TGA-Planer):
Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität:
— Neubau, KG 400 min. 1 000 000 EUR netto,
— Fertigstellung (Lph. 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2010 bis Okt. 2017,
— min. Lph. 2-5 der. ALG 1,2,3,5 §53 HOAI im Unternehmen des Bewerbers erbracht.
Projektblatt P/3 (Tragwerksplaner):
Ein realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität:
— Neubau, KG 300+ 400 min. 2 000 000 EUR netto,
— Fertigstellung (Lph. 8 abgeschlossen) im Zeitraum 2010 bis Okt. 2017,
— min. Lph. 2-5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.
Projektblatt P/2 (Landschaftsarchitekt):
Ein realisiertes freiraumplanerisches Projekt vergleichbarer Komplexität:
— KG 500 min. 500 000 EUR netto,
— Lph. 8 abgeschlossen im Zeitraum 2010 bis Okt. 2017,
— min. Lph. 2,3+5 im Unternehmen des Bewerbers erbracht.
Die Beurteilung der konzeptionellen, technischen und gestalterischen Qualität der Referenzprojekte erfolgt im Hinblick auf die anstehende Wettbewerbsaufgabe durch ein Auswahlgremium nach einer vorher festgelegten Bewertungsmatrix. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben: Architekten, Landschaftsarchitekten, TGA-Planern und Tragwerksplaner.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Mindestzahl: 10
Höchstzahl: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die im Folgenden aufgeführten Kriterien für die Preisrichterbeurteilung im Wettbewerb werden sein (Aufzählung ohne Rangfolge):
— Städtebauliches Gesamtkonzept,
— Architektur,
— Funktionalität,
— Freiraumqualität,
— Technikkonzept,
— Konstruktion,
— Wirtschaftlichkeit.
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 24/10/2017
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Als Wettbewerbssumme stellt die Ausloberin einen Gesamtbetrag in Höhe von ca. 150 000 EUR (zzgl. 19 % MwSt.) zur Verfügung.
Die Hälfte der Wettbewerbssumme wird als Bearbeitungshonorare ausgeschüttet (gesamt ca. 75 000 EUR). Jeder Teilnehmer, der eine prüffähige Wettbewerbsarbeit einreicht, erhält ein anteiliges Bearbeitungshonorar in gleicher Höhe.
Es werden folgende Preise ausgelobt (gesamt ca. 75 000 EUR):
1. Preis 30 000 EUR;
2. Preis 18 750 EUR;
3. Preis 11 250 EUR;
Anerkennung(en) 15 000 EUR.
Preise werden Arbeiten zuerkannt, auf deren Grundlage die Aufgabe realisiert werden kann. Anerkennungen werden für bemerkenswerte Teilleistungen vergeben.
Eine andere Aufteilung der Preissumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts festgelegt werden.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Die gesetzliche Umsatzsteuer von z. Zt. 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten. Bei der Auszahlung an ausländische Preisträger wird die Mehrwertsteuer von der Ausloberin in Deutschland abgeführt, bei in Deutschland ansässigen Unternehmen wird diese zusätzlich ausgezahlt.
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Oliver Martini, Baubürgermeister, Stadtplaner, Stadt Offenburg
Kai Bierich, Architekt, Stuttgart
Rebekka Junge, Landschaftsarchitektin, Bochum
Christian Hoffmann, Architekt, Aachen
Julia Klumpp, Architektin, Stuttgart
Dr.-Ing. Eckert Rosenberger, Architekt/Stadtplaner, Fellbach
Hans-Jürgen Braun, Tragwerksplaner, Tübingen
Ulrich Wild, TGA-Planer, Stuttgart
Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin, Aufsichtsratsvorsitzende, Messe Offenburg-Ortenau GmbH
Sandra Kircher, Geschäftsführerin, Messe Offenburg-Ortenau GmbH
Dr. Albert Glatt (CDU), Aufsichtsrat, Messe Offenburg-Ortenau GmbH
Jochen Ficht (SPD) , Aufsichtsrat, Messe Offenburg-Ortenau GmbH
Arthur Jerger (Bündnis 90/Grüne), Aufsichtsrat, Messe Offenburg-Ortenau GmbH
Angi Morstadt (FWO), Aufsichtsrätin, Messe Offenburg-Ortenau GmbH
Karl-Heinz Eckerle (FDP), Aufsichtsrat, Messe Offenburg-Ortenau GmbH
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit offen, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote (§17 Abs. 11 VgV) an den 1. Preisträger zu vergeben.
Ansonsten werden nach Abschluss des Wettbewerbs gemäß §14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit allen Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt. Diese treten dabei als Bieter bzw. Bietergemeinschaften auf. Diese dürfen auch nach Abschluss des Wettbewerbs eingegangen oder erweitert werden (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV).
Um für das Verhandlungsverfahren zugelassen zu werden, müssen im Rahmen der Angebotseinholung folgende Eignungskriterien nachgewiesen werden:
1) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden.
2) Namentliche Benennung von mindestens 3 technischen Mitarbeitern je Fachdisziplin mit einer der Teilnahmeberechtigung entsprechenden Qualifikation.
3) Erklärung des bevollmächtigten Vertreters für Angebot und Verhandlung und bei Bietergemeinschaften Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung.
Voraussetzung für die Beauftragung ist, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Ausloberin für die Umsetzung des Gesamtprojekts erreichbar erscheinen. Im Rahmen der Angebotsphase wird deshalb eine Kostenschätzung nach der DIN 276 gefordert. Eine separate Honorierung hierfür ist nicht vorgesehen, die Leistung wurde bei der Ermittlung der Preisgelder bereits berücksichtigt.
Das Auswahlgremium wird gebildet aus Vertretern der Ausloberin. Vertreter des Preisgerichts werden zur Beratung hinzugezogen.
Die Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren werden sein:
1. Wettbewerbsergebnis 50 %,
2. Weiterentwicklung Entwurf 10 %,
3. Wirtschaftlichkeit 25 %,
4. Projektorganisation 10 %,
5. Honorarangebot 5 %.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Karl-Friedrich-Straße 17
Karlsruhe
76133
Deutschland
Telefon: +49 721/926-4049
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 721/926-3985Internet-Adresse:https://rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt.
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Siehe VI.4.1)
Karlsruhe
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
25/09/2017
Städte

Berlin3 AuslobungenZürich3 AuslobungenPalermo3 AuslobungenBozen (Italien)2 Auslobungen


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