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18.08.2003
Entwicklungshelfer
Tessenow-Medaille 2003 vergeben
Wie die Heinrich-Tessenow-Stiftung und die Alfred-Töpfer-Stiftung am 14. August 2003 mitteilten, ist die Vergabe der Heinrich-Tessenow-Medaille in Gold 2003 entschieden. Die Auszeichnung wird an die finnischen Architekten Mikko Heikkinen und Markku Komonen verliehen. Darüber hinaus erhält Kai Korhonen das Tessenow-Stipendium. Am 11. September 2003 wird die Auszeichnung in einer Feierstunde übergeben und eine Ausstellung mit Arbeiten des Büros eröffnet.
Das Büro Heikkinen Komonen zeichnete sich in Finnland mit größeren Verwaltungs- und Forschungsgebäuden aus. Im letzten Jahr stellte das Büro das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden fertig (siehe BauNetz-Meldung vom 28. 3. 2002). Hervorzuheben sind die Entwicklungshilfeprojekte in Afrika, mit denen das Büro den finnischen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2002 bestritt. Hierbei bemühen sich die Architekten um eine Architektur, die regionale und traditionelle Bauweisen aufgreift und mit einer modernen Formensprache vereint.
Mit der seit 1963 vergebenen Heinrich-Tessenow-Medaille in Gold werden Persönlichkeiten geehrt, die Hervorragendes in der handwerklichen und industriellen Formgebung, in der Erziehung zu Wohn- und Baukultur geleistet und in ihrem Lebenswerk wegweisend im Sinne Heinrich Tessenows gewirkt haben. Im letzten Jahr ging der Preis an den Schweizer Architekten Peter Märkli (BauNetz-Meldung vom 5. 9. 2002). Davor wurden bereits Edouardo Souto de Moura (BauNetz-Meldung vom 7. 8. 2001), Heinz Tesar (BauNetz-Meldung vom 10. 8. 2000), Peter Kulka, David Chipperfield (BauNetz-Meldung vom 10. 6. 1999), Juan Navarro Baldeweg (BauNetz-Meldung vom 26. 8. 1998) und Sverre Fehn (BauNetz-Meldung vom 3. 6. 1997) ausgezeichnet.
Zum Thema:
www.heikkinen-komonen.fi/
Tessenow-Gesellschaft
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