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20.05.2003
Im Westen nichts Neues
Symposium zur Topographie des Terrors in Berlin
Unter dem Titel „Vom ,Gestapogelände‘ zur ,Topographie des Terrors‘. Rückblick und Positionsbestimmung“ findet am 21. Mai 2003 im Berliner Martin-Gropius-Bau ein Symposium zum gleichnamigen Dokumentationszentrum in Berlin statt. Hierbei referieren und diskutieren Politiker und Fachleute über die Zukunft der Gedenkstätte in der ehemaligen Prinz-Albrecht-Straße. Der Neubau des Dokumentationszentrums liegt schon lange still und wird in den Medien in regelmäßigen Abständen als „bedroht“ oder „vor dem Aus“ eingestuft. Am Abend des 21. Mai werden sich in einer öffentlichen Podiumsdiskussion unter anderen der Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Thomas Flierl, Stadtentwicklungssenator Peter Strieder und Staatsministerin Christina Weiss über die Verantwortung der Politik bei der „Topographie“ unterhalten.
Kurz vor der Vergabe des Auftrags an einen anderen Architekten hat der Urheber des jetzigen Entwurfs, Peter Zumthor, am 11. Mai 2003 der Stiftung Topographie des Terrors seine überarbeiteten Pläne für das Stabwerk seines Neubaus vorgelegt, um sein Projekt doch noch zum Abschluss zu bringen. Dazu hat er die Anzahl der Stäbe in der Deckenkonstruktion und damit auch die Anzahl der Knotenpunkte um mehr als die Hälfte verringert, womit der vorgegebene Kostenrahmen von 38,8 Millionen Euro eingehalten werden soll. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder hatte im Vorfeld Zumthors neuen Vorstoß zwar begrüßt, hielt sich angesichts der langen Planungsgeschichte mit Zusagen zum Weiterbau allerdings zurück.
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