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31.10.2005
Überseequartier
Städtebauprojekt in der HafenCity beschlossen
Am 27. Oktober 2005 hat der Hamburger Senat mit der Zustimmung zu einem Kaufvertrag eines niederländisch-deutschen Bieterkonsortiums und der HafenCity dem Bau des neuen „Überseequartiers“ zugestimmt.
Mit einer neu zu entwickelnden Fläche von acht Hektar ist das Überseequartier eines der größten städtebaulichen Projekte in Hamburg. Internationale Architekten wie Rem Koolhaas und Erik van Egeraat haben Entwürfe für das Quartier beigetragen. Herzstück wird das Science Center sein, sowie ein Großaquarium und ein Planetarium, das als kultureller Anziehungspunkt das Viertel beleben soll.
Das Konsortium aus ING Real Estate, Bouwfonds Property Finance und Groß & Partner will 800 Millionen Euro in das Projekt investieren. Baubeginn soll 2007 sein, die Fertigstellung ist für das Jahr 2011 vorgesehen.
Grundlage für die Entscheidung des Senats ist ein Nutzungskonzept, das private und öffentliche Nutzungen miteinander verschränkt. Auf dem Gebiet zwischen Magdeburger Hafen (BauNetz-Meldung vom 7. 7. 2003) und Elbe, sollen 275.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bebaut werden, bestehend aus Wohnflächen, Büros, Einzelhandels-, Hotel- und Gastronomieflächen, einem Kreuzfahrtterminal und dem Science Center. Entlang eines zentralen „Überseeboulevards“, der in einer Diagonalen vom St. Annenplatz bis zum Kreuzfahrtterminal geführt wird, sollen Läden und Restaurants entstehen.
Das Science Center entsteht nach den Plänen von Rem Koolhaas und soll auf 3.200 Quadratmetern Fläche eine wissenschaftlich-technische Dauerausstellung zum Thema „Wasser und Meer“ beherbergen, das Aquarium ist mit 3.500 Quadratmetern ähnlich dimensioniert.
Am Mittwoch, den 26. Oktober 2005 entschied die Hamburger Bürgerschaft für den Bau der Konzerthalle auf dem Kaispeicher A. Die Elbphilharmonie nach einem Entwurf von Herzog & de Meuron (BauNetz-Meldung vom 27. 04. 2005) soll etwa 186 Millionen Euro kosten und 2009 eröffnet werden.
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