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28.05.2002
Vermittelt
Richtfest für Marine-Wissenschaftszentrum in Hamburg
Ein Jahr nach der Grundsteinlegung wurde am 28. Mai 2001 in Hamburg das Richtfest für den Neubau des Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) gefeiert. Der von den Hamburger Architekten Markovic, Ronai, Lütjen und Voss (MRL) geplante und realisierte Komplex wird das Institut für Meereskunde, das Max-Planck-Institut für Meterologie, eine Bibliothek und die Verwaltung des Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften unter einem Dach zusammen führen.
Der z-förmige, viergeschossige Neubau folgt in seiner Ausrichtung den diagonal auf dem Grundstück platzierten Universitätsbauten und reagiert gleichzeitig auf die parallell zur Straße verlaufenden Gründerzeitbauten. Außerdem übernimmt das Gebäude die Höhe der Nachbargebäude im Laufgraben und vermittelt zwischen dem Bau des Pharmazeutischen Instituts und den Hochhausbauten des Geomatikums.
Das Gebäude setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die über eine gemeinsame Erschließungszone miteinander verbunden werden. Der Haupteingang befindet sich an der Bundesstraße, ein weiterer „interner“ Eingang orientiert sich zum angrenzenden Geomatikum. Während die gemeinschaftlich genutzten Bereiche, wie Bibliothek, Seminarräume und Verwaltung im Erdgeschoss Platz finden sollen, nehmen die Obergeschosse die jeweils um ein kleines Atrium gruppierten Arbeits- und Besprechungsräume der Institute auf. Das über die zenital belichteten Atrien einströmende Tageslicht wird über Lichtlenkelemente bis in das Erdgeschoss geleitet. Auf diese Weise kann auch die Bibliothek noch natürlich belichtet werden. Insgesamt entstehen circa 5.200 Quadratmeter Nutzfläche.
Die Eröffnung des 32 Millionen Mark teuren Gebäudes ist für Frühjahr 2003 geplant.
Zum Thema:
www.mpimet.mpg.de
BauNetz-Meldung vom 24.08.1999
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