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http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Richtfest_am_Festspielhaus_von_Heinrich_Tessenow_in_Hellerau_6837.html

07.04.2000

Sofortmaßnahmen

Richtfest am Festspielhaus von Heinrich Tessenow in Hellerau


Am 7. April 2000 wurde im Zuge der Sanierung des Festspielhauses in Dresden-Hellerau Richtfest gefeiert. Das Gebäude wurde in den Jahren 1910-1911 nach den Plänen von Heinrich Tessenow erbaut und gilt als wichtiges Zeugnis der klassischen Moderne. Zusammen mit den Bauten der Deutschen Werkstätten steht das Gebäude heute unter Denkmalschutz. Die Ansiedlung der Deutschen Werkstätten war seinerzeit Ausgangspunkt für den Bau der ersten deutschen Gartenstadt nach englischem Vorbild.
Für das gesamte Gelände war 1997 ein Ideenwettbewerb ausgelobt worden, aus dem Paolo Cannavo (Architektur, Rom) sowie Burger und Tischer (Landschaftsarchitektur, Berlin) als Sieger hervorgegangen waren. Seit Oktober 1999 läuft auf der Basis des Entwurfes dieser beiden Büros ein Realisierungswettbewerb für die Nutzung des Festspielhauses. Mitte Februar 2000 sind die beiden Büros Meier-Scupin & Petzet Architekten (München) und Meinertz.Steinel Architekten (Berlin) mit der Weiterbearbeitung betraut worden. Eine endgültige Entscheidung über die genaue Nutzung und die weiteren nötigen Sanierungsmaßnahmen wird im Juni getroffen.
Schon seit 1998 wurde unter der Leitung des Büros atelier 4d (Berlin) und unter Bauherrschaft der Festpielhaus Hellerau GmbH eine Sanierung wesentlicher Teile des Gebäudes als Sofortmaßnahme vorgenommen, da sich das Haus zum Zeitpunkt der Übernahme in extrem schlechtem Zustand befand. Eine besondere Rolle spielten dabei die Dachbinder, da beim Bau erstmals Leimschichtholz verwendet wurde. Das Dach sowie sanitäre Einrichtungen und Heizung sind nun fertiggestellt, so daß in diesem Jahr der ganzjährige Festspielbetrieb aufgenommen werden soll. Bisher beliefen sich die Sanierungskosten auf 2,8 Millionen Mark. Die phasenweise Realisierung ist über einen Zeitraum von 10-15 Jahren hinweg geplant. Hauptproblem dabei ist die Bereitstellung der Mittel von ca. 14 Millionen Mark aus verschiedenen öffentlichen und privaten Quellen.

Ein weiteres Bild von den laufenden Bauarbeiten ist als Zoom-Bild hinterlegt (Quelle: Festspielhaus Hellerau GmbH).

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