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09.09.2005
Plattentektonik
Museumserweiterung in Alaska eröffnet
Am 10. September 2005 wird in Fairbanks/Alaska die Erweiterung des „University of Alaska Museum“ feierlich eröffnet. Geplant und realisiert wurde der Neubau vom Büro Hammel, Green and Abrahamson (Minneapolis). In dem 31 Millionen Doller teuren Erweiterungsbau stehen dem Museum 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zu Verfügung.
Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte Alaskas und des nördlichen Polarkreises und beherbergt botanische, zoologische, geologische, naturkundliche und kulturhistorische Sammlungen.
Der Erweiterungsbau stellt eine Komposition auf mehren gekrümmten Körpern dar. Inspiriert wurde diese Formensprache von der Landschaft Alaskas: „Spitze Winkel, gekurvte, gekippte und auskragende Formen finden sich in den Küstenlinien, Bergen und Gletschern”, so die Architekten in einer Projektbeschreibung. Die horizontale Schichtung und Verschränkung der Körper verweise auf die „plattentektonischen Kräfte, die weite Teile der Landschaft Alaskas geformt haben”, heißt es weiter.
Den zentralen Raum des Museums stellt die zweigeschossige Lobby dar, aus dessen großflächigen Fenstern sich spektakuläre Ausblicke auf das „Tanana River Valley“ ergeben.
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