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03.03.2008
Modepuppe
Mobiles Museum in Hong Kong eröffnet
Viele Modedesigner sind ja von Haus aus Architekten. Von daher nicht verwunderlich das sich nun auch Zaha Hadid in diesem Metier versucht. Zwar noch nicht als Modemacherin, aber immerhin als Architektin für das Haus Chanel. Am 27. Februar 2008 wurde in Hong Kong das von ihr entworfene mobile Museum für Chanel eröffnet. Die Idee stammt übrigens von Karl Lagerfeld.
Der temporäre Museumsbau ist 700 Quadratmeter groß. Herzstück des Gebäudes bildet ein zentrales Foyer, das durch transparente Decken Tageslicht ins Gebäudeinnere transportiert. Die große Terrasse soll Innen und Außen miteinander verbinden.
In der Ausstellung werden Bilder, Skulpturen und Installationen von rund zwanzig zeitgenössischen Künstlern zu sehen sein, darunter auch von Yoko Ono. Alle Künstler hatten den Auftrag, sich für ihre Werke durch die berühmte Chanel-Stepptasche „2.55“ aus dem Jahr 1955 inspirieren zu lassen. Das Museum wird nach Hong Kong noch in Tokio, New York, Los Angeles, London und Moskau Station machen. Beendet wird die mobile Ausstellung dann 2010 in Paris.
Wir hätten Ihnen natürlich gerne Bilder des fertigen Museumsgebäudes gezeigt, leider lagen uns bis Redaktionsende noch keine vor.
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