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09.08.2002
Abgesagt
Keine Expo 2004 bei Paris
Wohl aus Angst vor einem defizitären Ergebnis beschloss die neue Regierung Frankreichs, die „Expo 2004“ abzusagen, die in Dugny im Département Seine-Saint-Denis bei Paris geplant war. Diese sogenannte „kleine Expo“ war - die Vorschriften des Pariser „Bureau International des Expositions“ einhaltend - auf 25 Hektar Ausstellungsfläche im Zeitraum vom 7. Mai bis zum 7. August 2004 geplant. Nur wenige Minuten vom „Stade de France“ entfernt, wäre diese Weltausstellung die erste auf französischem Boden seit mehr als 60 Jahren, wo bereits sechs Weltausstellungen stattgefunden hatten (1855, 1867, 1878, 1889, 1900 und 1937).
Obwohl die 88 Mitgliedsstaaten des Bureau International des Expositions das Projekt guthießen, hatten sich nur ca. ein Dutzend Länder für eine Teilnahme an der Expo interessiert, die unter dem Motto „Images“ die Themen Kunst, Design, Film, Architektur und Werbung schwerpunktmäßig behandeln wollten. Als Gesamtkosten waren für drei Themen-Pavillons, eine große Bühne und eine Agora (von einem Star-Architekten entworfen) 395 Millionen Euro vorgesehen.
Die Vorbereitungen für die nächste große Weltausstellung, die 2005 im japanischen Aichi stattfinden soll, laufen wie geplant weiter.






