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26.09.2008
Matterhorn oder Toblerone?
Herzog & de Meuron bauen Hochhaus in Paris
Seit 1977, seit der ungeliebten Tour Montparnasse fertig wurde, durfte kein Architekt in der französischen Hauptstadt innerhalb des Boulevard Périphérique höher als die festgelegten 37 Meter Traufhöhe bauen. Diese Zeiten scheinen seit der Wiederwahl des Pariser Bürgermeisters Bertrand Delanoë nun engültig vorbei. Dieser hat bereits elf Hochhaus-Entwürfe für die Seine-Stadt vorgestellt.
Einen weiteren haben nun Herzog & de Meuron (Basel) am 25. September 2008 dieser Liste hinzugefügt. Ihr Projekt für Paris, genannt Triangle, soll als 200 Meter hoher Hotel- und Büroturm im 15. Arrondissement am Eingang des Messegeländes an der Porte de Versailles in den Pariser Himmel ragen.
Der Entwurf besteht aus einer 50-geschossigen, verglasten Glaspyramide mit dreieckiger Grundfläche. Zwei der sich daraus ergebenden drei Fassaden sind extrem breit. Die eine von diesen wendet sich dem Périphérique zu. Der Züricher Tagesanzeiger witzelte bereits: „Matterhorn oder Toblerone?“
Der Turm soll die Bebauung des Messegeländes städtebauliches zusammen binden und natürlich auch als Aushängeschild der Pariser Messe dienen. Vorgesehen sind Büroräume für 5.000 Menschen, ein 400-Betten-Hotel, eine Ladenzeile im Erdgeschoss und an der Spitze natürlich ein Panoramarestaurant. Das Ganze soll bis 2012 fertig gestellt sein.






