Sie lieben Architektur?
Wir auch. Deshalb berichten wir täglich darüber. Und stellen von Architektenprofilen bis zu Wettbewerbsinformationen alles ins Netz, was für Architekten und Planer interessant und nützlich ist.
Für Ihre tägliche Dosis BauNetz abonnieren Sie am besten unseren Newsletter. Wenn Sie darüber hinaus über Veranstaltungen in Ihrer Nähe informiert werden möchten, melden Sie sich bitte hier an.
Anregungen oder Fragen senden Sie bitte per Mail an unseren Kundenservice. Oder rufen Sie uns an unter 030 / 887 26-300.
09.06.2005
Leuchtender Kubus
Eröffnung der Jugendherberge Bremen
In Bremen findet am 11. Juni 2005 die Einweihung der sanierten und erweiterten Jugendherberge statt. Erweiterung und Umbau des Hauses aus den fünfziger Jahren wurden von dem Berliner Architekturbüro raumzeit (Jan Läufer, Gunnar Tausch, Friedrich Tuczek) geplant.
Anlass für das Bauvorhaben war die Erhöhung der Kapazität der bestehenden Herberge und der Wunsch, die Standards in den Beherbergungsräumen zu verbessern. Das Raumprogramm wurde außerdem um Tagungsräume und ein Bistro erweitert. Das Projekt ist Ergebnis eines Wettbewerbs, der 2003 vom Deutschen Jugendherbergswerk zusammen mit der Stadt Bremen ausgelobt wurde.
Für die Stadt ist das Projekt ein wichtiger Baustein bei der Revitalisierung des Weserufers. Position und Materialität des Erweiterungsbaus sind vor allem städtebaulich motiviert: An ihrer Westseite fasst die Jugendherberge einen lang gestreckten Platzraum, an dem sich auch in Zukunft ein Neubau von Radio Bremen ansiedeln wird. Nach Süden hin ermöglicht der Erweiterungsbau den Blick aus den Räumen des Altbaus in Richtung Weser. Das zurückgesetzte Erdgeschoss reagiert auf die Grundstücksgeometrie; der auskragende Baukörper des 1. Obergeschosses nimmt gemeinschaftliche Nutzungen auf und bildet ein natürliches Vordach.
Eine große Dachterrasse auf Höhe des zweiten Obergeschosses bietet einen geschützten Außenbereich mit attraktivem Ausblick. Durch die Verkleidung der aufgeständerten Volumina mit farbigem Glas und Alucobond wirkt die neue Jugendherberge weit in den Stadtraum hinein.






