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26.04.2007
Spirale
Entwurf von Eliasson und Thorsen für Serpentine in London vorgestellt
Endlich gibt es Bilder! Dass Olafur Eliasson (Berlin) und Kjetil Thorsen (Snøhetta, Oslo) den diesjährigen temporären Pavillon der Serpentine Gallery in London planen, wissen wir seit genau einem Monat (BauNetz-Meldung vom 26. März 2007). Nun hat die Galerie Visualisierungen des Entwurfs veröffentlicht.
Diese zeigen einen runden Baukörper, dessen Hauptelement eine spiralförmige Rampe ist, über die man bis auf das Dach des Pavillons gelangen kann. Die Außenfassade der Rampe besteht aus verdrehten Lamellen, die je nach Blickwinkel unterschiedliche Ansichten vermitteln.
Eliasson und Thorsen waren von Serpentine als Ersatz für den deutschen Architekten Frei Otto beauftragt worden, dem man für seinen Entwurf „noch ein Jahr Zeit geben“ will (Julia Peyton-Jones und Hans Ulrich Obrist von Serpentine). Im Gegensatz zu den anderen Architekten – denen seit vergangenem Jahr auch ein Künstler zur Seite gestellt wird – arbeitet Frei Otto ohne die Ingenieursfirma Arup.
Beim Serpentine-Pavillon handelt es sich um ein jährlich wechselndes Ausstellungskonzept mit einem dazugehörigen temporären Bauwerk in den die Galerie umgebenden Kensington Gardens. Seit 1999 sind die Pavillons Bestandteil der sogenannten „summer offerings“. In der Vergangenheit haben u. a. Architekten wie Zaha Hadid (2000), Daniel Libeskind (2001, siehe BauNetz-Meldung vom 18. April 2001), Toyo Ito (2002, siehe BauNetz-Meldung vom 12. Juli 2002) oder Oscar Niemeyer (2003, siehe BauNetz-Meldung vom 20. Juni 2003) den Pavillon in alleiniger Urheberschaft gestaltet. 2006 wurden erstmals Architekten und Künstler (Rem Koolhaas und Thomas Demand, siehe BauNetz-Meldung vom 10. Juli 2006) als Arbeitsgemeinschaft beauftragt.
Der Serpentine Pavillon wird für gewöhnlich im Juni eröffnet und während der Sommermonate für Gespräche, Veranstaltungen und Partys genutzt. Am Ende der Saison wird er meistbietent versteigert.
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