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03.11.1997
Engere Wahl
Entscheidung im zweiten Mahnmal-Wettbewerb für Berlin steht bevor
Der wegen seiner Monumentalität stark umstrittene Siegerentwurf für das geplante Holocaust-Mahnmal in Berlin von der Künstlergruppe um Christine Jackob-Marks wird nun definitiv nicht realisiert. Nach den Worten des Berliner Kultursenators Peter Radunski einigte sich die Jury des zweiten Wettbewerbs auf acht Künstler, die am 14. und 15. November in Berlin ihre Entwürfe vorstellen sollen. Es sind Peter Eisenman und Richard Serra (New York), Jochen Gerz (Paris), Zvi Hecker und Eyal Weizman (Berlin), Rebecca Horn (Berlin), Dani Karavan (Tel Aviv), Daniel Libeskind (Berlin), Markus Lüpertz (Düsseldorf) und Gesine Weinmiller (Berlin). Der heftig kritisierte Siegerentwurf des ersten Wettbewerbs sah eine monumentale, 100 mal 100 Meter große Eisenplatte mit den Namen der sechs Millionen jüdischen NS-Opfer vor. Von den zur zweiten Wettbewerbsstufe eingeladenen 24 Künstlern hatten 19 ihre Entwürfe eingereicht. Der vorherrschende Gedanke sei diesmal gewesen, das Denkmal nicht überzudimensionieren, es stärker auf das umliegende Stadtfeld zu beziehen und für die Bevölkerung verständlicher zu machen.
Meldung vom 16.7.1997
Meldung vom 17.11.1997
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