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13.08.2003
Zum Shoppen in die Schule
Berliner Gropius-Schule wird teilweise zum Supermarkt
Weil das Geld für eine Aula fehlte, hatte der Schulleiter der Walter-Gropius-Gesamtschule im Berliner Bezirk Neukölln eine rettende Idee: Ein Sponsor soll den Neubau einer Aula sowie von sechs Klassenräumen und der Schulbibliothek finanzieren, dafür darf er im Erdgeschoss einen Verbrauchermarkt und weitere Geschäfte einrichten. Der Bezirks-Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang (SPD) unterstützt das Vorhaben, und auch die Berliner Senatsschulverwaltung hat dem Projekt mit einer Geschossfläche von 1.800 Quadratmetern und achtzig neuen Parkplätzen zugestimmt. Bis Ende September läuft die Bewerbersuche für Investoren. Baubeginn für das Projekt in der Gropiusstadt ist frühestens 2004.
Die Schule in der Fritz-Erler-Allee wurde 1965-68 von Gropius/TAC aus Cambridge gebaut. Kontaktarchitekt war Wils Ebert. Die kombinierte Grund- und Oberschule wurde nach amerikanischem Vorbild gestaltet: Alle Gruppenarbeitsräume bauen sich um ein- bis dreigeschossige Fachklassengebäude pavillonartig auf. Werkstätten und Sporthallen ergänzen das Programm. Ein Supermarkt fehlte jedoch bisher.
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