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25.02.2008
Elastischer Geist
Ausstellung zu Designstrategien im MoMA in New York
„Design and the Elastic Mind“ heißt die neue große Ausstellung, die am 2. März 2008 im MoMA in New York eröffnet wird.
Das MoMA widmet sich darin Designprozessen, die sich explizit mit Maßstabssprüngen auseinandersetzen: Von der Satellitenkarte bis zu Bildern in der Größe bzw. Kleinheit von Nano-Formaten muss unser Gehirn ständig neu „skalieren“, was die Ausstellungsmacher mit „Elastizität des Geistes“ bezeichnen. Designer greifen solche Veränderungen in Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft auf und entwickeln daraus Produkte und Systeme – wie beispielsweise Benutzeroberflächen.
Die Ausstellung zeigt herausragende Beispiele für die erfolgreiche Übersetzung „disruptiver Innovationen“ (MoMA). Die Beispiele basieren auf der laufenden Forschung, aber auch auf Gedanken zu künftigen Aufgaben des Designs. Von besonderem Interesse ist die Erforschung der Beziehung zwischen Design und Wissenschaft, wie er bereits von Charles und Ray Eames gepflegt wurde, beispielsweise in ihrem Projekt „Powers of Ten“.
Unter der Kuratorin Paola Antonelli werden Projekte gezeigt wie die „Honeycomb Vase“, in der der Designer Thomas Gabzdil Libertiny eine 40.000 Bienen umfassende Kolonie eine Vase „bauen“ lässt. Der „Bone Chair“ (Knochenstuhl) von Joris Laarman wurde mittels einer Computersoftware kreiert, die die Entwicklung menschlicher Knochen simuliert. Und das schwedische Büro Front Design hat ein Herstellungsverfahren entwickelt, bei dem die Bewegungen einer Person, die ein Möbelstück skizziert, eingefangen und digitalisiert werden. Die digitalen Daten dienen als Vorlage für einen Laser-Cutter, der damit ein „individuelles“ Möbelstück fertigt.
2. März bis 12. Mai 2008, The Museum of Modern Art, 11 West 53 Street, New York, NY 10019
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