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10.10.2007
Architekt Lehrer Künstler
Ausstellung über Hans Poelzig in Berlin
Mit ihrer am 13. Oktober 2007 beginnenden Ausstellung „Hans Poelzig (1869-1936). Architekt Lehrer Künstler“ widmet die Akademie der Künste in Berlin ihrem langjährigen Mitglied und zeitweiligen Vizepräsidenten Hans Poelzig eine umfassende Werkschau.
Hans Poelzig zählt zu den prägenden Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts in Berlin, unter anderem sind die Planungen zum Messegelände, dem Haus des Rundfunks, zum Kino Babylon und der Wohnbebauung rund um den heutigen Rosa-Luxemburg-Platz herausragende Beispiele seines Schaffens. Außerdem erschuf er das Großen Schauspielhauses für Max Reinhardt und war einer der bedeutendsten Architekten früher Stummfilmsets. Ebenfalls prägend sind einige seiner Bauten außerhalb Berlins, so zum Beispiel die monumentale Weißeritztalsperre bei Dresden und das IG-Farbengebäude in Frankfurt am Main (heute Campus Westend der Goethe Universität).
Darüber hinaus war Poelzig bekannt für seine hervorragende Lehre, mit der er eine ganze Generation von Architekten prägte. Anhand von Zeichnungen, Plänen, Ölgemälden, Fotografien, Filmausschnitten, Dokumenten und Modellen zeigt die von Wolfgang Pehnt und Matthias Schirren kuratierte Ausstellung die vielfältigen Aspekte von Poelzigs Werk. Sein malerisches Oeuvre wird damit erstmalig seit 1919 wieder öffentlich zugänglich.
Die Ausstellung wurde von der Akademie der Künste und des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Architekturmuseum der TU Berlin erstellt.
Als Begleitprogramm ist am 13. Oktober 2007 um 19 Uhr ein Podiumsgespräch „Städtbau – doch eine Kunst?“ mit Hartmut Frank, Hans Kollhoff, Herman Hertzberger und Thomas Sieverts unter Leitung von Wolfgang Pehnt und die Stummfilmvorführung „Der Golem, wie er in die Welt kam“ vorgesehen.
Ausstellung vom 14. Oktober 2007 bis 6. Januar 2008
Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten
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